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Europas meistbefahrene Strecke : Bahn will Güterzugstrecke am 2. Mai eingleisig öffnen

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Ein Felssturz hat Mitte März die rechtsrheinische Bahntrasse zwischen St. Goarshausen und Kestert verschüttet. (Archivbild) Bild: dpa

Die Rheinstrecke der Bahn ist seit einem Felsrutsch Mitte März gesperrt. Nun gibt es ein Datum für die Wiederaufnahme des Betriebs.

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          Eineinhalb Monate nach dem Felsrutsch auf Europas meistbefahrener Güterzugstrecke will die Bahn ihre rechtsrheinische Trasse nahe dem Loreley-Felsen am 2. Mai zunächst eingleisig wieder in Betrieb nehmen. Künftig sollen bei Kestert im Welterbe Oberes Mittelrheintal ein sechs Meter hoher und mindestens 100 Meter langer Schutzwall sowie riesige Hangnetze für zusätzliche Sicherheit sorgen, wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte.

          „So schnell wie möglich“ solle auch das zweite Gleis wieder befahren werden – einen genauen Termin dafür nannte die Bahn vorerst nicht. Die ebenfalls gesperrte parallele rechtsrheinische Bundesstraße 42 soll bereits vom kommenden Montag (19. April) an tagsüber wieder einspurig befahrbar sein.

          Europas meistbefahrene Güterzugstrecke

          Am 15. März waren bei Kestert tonnenschwere Schieferplatten von einem Steilhang auf die Schienen gekracht. Verletzte gab es nicht. Die rechtsrheinischen Gleise zwischen Wiesbaden und Koblenz sind laut der Deutschen Bahn Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke zwischen Genua und Rotterdam. Seit dem Hangrutsch sind sie bei Kestert gesperrt. Die meisten Güterzüge werden linksrheinisch umgeleitet, für rechtsrheinische Bahnreisende gibt es Ersatzbusse.

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