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Frankreich : Ausbreitung der Waldbrände im Südwesten gestoppt

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Feuerwehrkräfte laufen durch das Waldbrandgebiet in der Nähe von Belin-Béliet im Südwesten Frankreichs. Bild: AFP

Seit Dienstag wüten die Flammen im Südwesten Frankreichs. Den Einsatzkräften ist es gelungen, ihre Ausbreitung einzudämmen – mit Unterstützung aus ganz Europa. Starker Wind und Unwetter könnten die Waldbrände wieder verstärken.

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          In Frankreich ist es Feuerwehrleuten gelungen, die Ausbreitung der seit Dienstag wütenden Waldbrände im Südwesten zu stoppen. „Das Feuer konnte über Nacht dank der bedeutenden eingesetzten Mittel nicht weiter vordringen“, twitterte der örtliche Präfekt. Dadurch konnte eine wichtige Autobahn vor Beginn des Wochenende-Verkehrs wieder geöffnet werden. Weiter südlich im Départements Landes konnten die Einwohner in bestimmten Gebieten am Freitagabend in ihre Häuser zurückkehren.

          Die Brände seien aber noch nicht gelöscht, warnte die Präfektin von Gironde, Fabienne Buccio. 1000 Einsatzkräfte sind immer noch vor Ort, darunter auch Verstärkung aus anderen europäischen Ländern wie Deutschland.

          Im Gebiet des riesigen Waldbrands bei Bordeaux werden in der Nacht zum Sonntag Unwetter und starker Wind erwartet. Die Auswirkungen der Gewitter auf die Brände sind schwer vorherzusagen, wie die Feuerwehr und der Wetterdienst am Samstag mitteilten. Es könne passieren, dass der Regen die Flammen nicht eindämmt, sondern dass die Brände durch starken Wind oder Blitz sogar noch verstärkt werden.

          Bereits im Juli waren große Waldbrände im Südwesten ausgebrochen, bei denen 20.000 Hektar Wald vernichtet wurden und fast 40.000 Menschen zeitweise ihre Häuser räumen mussten. In Frankreich sind dieses Jahr bereits 60.000 Hektar Land den Flammen zum Opfer gefallen, sechs mal soviel wie im Schnitt der Jahre von 2006 bis 2021. In ganz Europa hat die Hitzewelle Brände ausgelöst.

          Indes ist es dem Nachbarland Portugal gelungen, die Waldbrände im Naturpark Serra da Estrela unter Kontrolle zu bringen, wie der Zivilschutz am Samstag erklärte. Innenminister José Luís Carneiro hatte das Feuer am Freitag als „Umwelttragödie" bezeichnet. Portugal verzeichnete den heißesten Juli seit fast einem Jahrhundert, Waldbrände haben dort in diesem Jahr bereits rund 79.000 Hektar Land verwüstet.

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