https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/a81-schwerer-unfall-mit-vier-toten-15702187.html

A81 bei Heilbronn : Schwerer Unfall mit vier Toten

  • Aktualisiert am

Schwerer Unfall auf der A81 bei Heilbronn: Rettungskräfte der Feuerwehr sind an der Unfallstelle zwischen Ahorn und Boxberg im Einsatz. Bild: dpa

Bei einem schweren Unfall mit mehreren Autos auf der A81 kamen nach Polizeiangaben vier Menschen ums Leben. Ein Polizeisprecher spricht von einem „riesengroßen Trümmerfeld“.

          1 Min.

          Bei einer Karambolage mit zehn beteiligten Autos sind auf der A81 nahe Heilbronn vier Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere wurden schwerstverletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Den Helfern bot sich ein schlimmes Bild: Zehn Fahrzeuge, darunter drei Kleinbusse, waren auf der Autobahn zwischen Ahorn und Boxberg am Samstagnachmittag ineinander gekracht.

          Ein Polizeisprecher sprach am Unfallort von einem „riesengroßen Trümmerfeld“ und einem „sehr komplexen Unfallgeschehen“. Zur Ursache des Unglücks und dem Hergang konnte er zunächst keine Angaben machen. Untersucht wurde auch, ob starker Regen zu der Karambolage geführt haben könnte. Sicher war zunächst nur, dass die Fahrbahn zur Zeit des Unfalls nass war. Unklar war zunächst, ob es weitere weniger schwer Verletzte gab. Mehrere Betroffene wurden am Ort betreut.

          Auch Stunden nach dem Unfall war die A81 in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt. Die Polizei leitete die wartenden Autos ab – alle die im Stau standen, durften wenden und entgegen der Fahrtrichtung zur nächsten Abfahrt fahren. Erst am frühen Sonntagmorgen wurde die Autobahn in Richtung Stuttgart teilweise wieder freigegeben. Zwei der Fahrspuren blieben zunächst weiter gesperrt, weil von der Wucht des Unfalls auch die Fahrbahndecke beschädigt worden war.

          Details zu den Unfallopfern lagen bis zum frühen Sonntagmorgen nicht vor. Eine Leiche lag stundenlang auf der Straße, weil geprüft werden musste, ob das spätere Opfer in einem der Autos gesessen hatte oder ausgestiegen war und dann erfasst wurde.

          Die Polizei war gegen 16 Uhr zum Unfallort gerufen worden, insgesamt waren demzufolge rund 100 Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Neben zahlreichen Kranken- und Rettungswagen waren drei Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber am Ort. Probleme mit Gaffern auf der Gegenseite der Autobahn gab es nach ersten Erkenntnissen nicht – auf dem Grünstreifen in der Mitte stehen hohe Büsche, die Unfallstelle war von der Gegenseite nicht zu sehen.


          Die Schwerstverletzten wurden mit Hubschraubern in verschiedene Krankenhäuser geflogen, unter anderem nach Mannheim und Würzburg. Am Unfallort waren auch ein Sachverständiger und mehrere Notfallseelsorger im Einsatz.

          Topmeldungen

          TV-Kritik „Hart aber fair“ : Hört auf diese Frau

          Börsenexpertin Anja Kohl fährt die sozialpolitischen Krallen aus. Bei Frank Plasberg erteilt sie Lektionen zu Preissteigerungen, mit denen anwesende Abgeordnete eigentlich etwas anfangen könnten. Wenn sie sich nicht an überholte Konzepte klammerten.
          Freude pur mit Plattenhardt (l.): Hertha BSC Berlin bleibt in der Bundesliga

          Bundesliga-Relegation : Plattenhardt rettet Hertha

          Der Berliner Linksverteidiger bereitet das 1:0 vor und erzielt den entscheidenden zweiten Treffer. Hertha bleibt in der Bundesliga, die Mission von Trainer Magath „ist jetzt beendet“. Der HSV muss in sein fünftes Zweitligajahr.
          Fast unbeschwerter Frühling: Menschen sitzen in Berlin bei einem Straßenfest an Biertischen vor dem Brandenburger Tor.

          Keine Panik : Fachärzte warnen vor Aufregung wegen Affenpocken

          Eine Affenpocken-Epidemie werde es in Deutschland kaum geben, sagen Experten, die sich mit Erregern auskennen. Der Verbreitungsweg sei ein anderer als bei Corona, und die erhöhte Wachsamkeit werde ein übriges tun.
          Eine Trage steht in der Hinrichtungskammer eines Gefängnisses im US-Bundesstaat Oklahoma.

          In 18 Ländern : 2021 gab es wieder mehr Hinrichtungen weltweit

          Iran und Saudi-Arabien gehören zu den Ländern die vergangenes Jahr deutlich mehr Häftlinge getötet haben. In den USA ging die Zahl zurück. In die insgesamt 579 Fälle nicht einberechnen konnte Amnesty International eine vermutlich vierstellige Dunkelziffer aus China.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.
          Baufinanzierung
          Erhalten Sie Ihren Bauzins in 3 Minuten
          Automarkt
          Finden Sie Ihren Gebrauchtwagen
          50Plus
          Serviceportal für Best Ager, Senioren & Angehörige