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Mehrere Unglücke bei Nebel : Zwei Menschen bei Unfall auf A1 gestorben

  • Aktualisiert am

Polizeieinsatz (Symbolbild) Bild: dpa

Der tödliche Unfall ereignete sich am Neujahrsmorgen bei Wildeshausen. Zudem kam es auf der A3 bei schlechter Sicht zu einer Massenkarambolage mit 18 Fahrzeugen. Vier Menschen wurden verletzt.

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          Auf der Autobahn 1 bei Wildeshausen sind am Neujahrsmorgen zwei Menschen bei einem Unfall gestorben. Die Fahrbahn ist zwischen Wildeshausen Nord und Wildeshausen West in eine Fahrtrichtung gesperrt, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Genauere Angaben über die Unfallursache und den Unfallhergang konnte die Polizei zunächst nicht machen.

          Bei dichtem Nebel kam es auf der A3 bei Duisburg zu einer Karambolage mit bis zu 18 Autos. Vier Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Die Autobahn war beim Kreuz Kaiserberg zunächst in beiden Richtungen voll gesperrt. Am Morgen wurde die Fahrbahn Richtung Oberhausen wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Köln sollte die Sperrung noch bis in den Vormittag andauern, hieß es. Auf der A2 kam es ebenfalls zu einer Massenkarambolage, dort fuhren 15 Fahrzeuge ineinander.

          Fast zeitgleich krachte es in der Nacht auch auf der A42 zwischen Bottrop und Oberhausen. Dort fuhren zwei Autos im Nebel aufeinander auf. Neun Menschen erlitten Verletzungen, einer von ihnen wurde laut Feuerwehr schwer verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Zur Unfallzeit soll die Sichtweite nur etwa fünf Meter betragen haben. Die A 42 war zeitweise voll gesperrt, wurde später aber wieder frei gegeben.

          Auf der A23 bei Itzehoe wurden zwölf Menschen verletzt, als mehrere Autos wegen des Nebels zusammenstießen. Auf gleicher Höhe in der anderen Fahrtrichtung wurden acht Menschen leicht verletzt. Auch die Aufräumarbeiten erschwerte der Nebel: Mit Taschenlampen mussten die Polizisten nach den beteiligten Autos suchen. Ein Polizeisprecher in Schleswig-Holstein sagte in der Nacht: „Der Nebel ist aktuell unser größtes Problem.“

          In Hannover wurden bei zwei Kollisionen im Nebel insgesamt zehn Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Auf dem Messeschnellweg kollidierten sechs Fahrzeuge, auf dem Südschnellweg fuhren acht Wagen ineinander.

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