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Unfall : Küblböck will sich für Unfall entschuldigen

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Fans sorgen sich um Daniel Küblböck Bild: dpa/dpaweb

„Das alles tut mir so unendlich leid“, sagte der 18jährige Popsänger Daniel Küblböck beim ersten Interview nach seinem selbstverschuldeten Unfall im Passauer Klinikum.

          Der Popsänger Daniel Küblböck bedauert den von ihm verschuldeten schweren Autounfall. „Das alles tut mir so unendlich leid“, sagte der 18jährige beim ersten Interview im Passauer Klinikum der „Bild“-Zeitung. „Wenn ich jemandem Schmerz zugefügt oder verletzt habe, will und werde ich mich in aller Form dafür entschuldigen.“

          An seine Fans richtete Küblböck im RTL-Magazin „Punkt 12“ eine Videobotschaft, die sein Vater laut RTL aufgenommen hat. Der 18jährige versicherte, es gehe ihm gut. „Man merkt, daß man durch so einen Blödsinn auch Fehler macht“, sagte er. Bei dem Unfall sei alles um ihn herum dunkel geworden, sagte Küblböck der „Bild“-Zeitung. „Das möchte ich nicht noch mal erleben. Deshalb habe ich so panische Angst vor der nächsten Narkose.“

          Neuerliche Operation

          Am Freitagnachmittag sollte er erneut an der Schulter operiert werden. „In meiner Schulter sind mehrere Bänder gerissen, die müssen erneuert werden. Wenn sie verheilt sind, soll ich meine Schulter wieder zu 100 Prozent benutzen können“, erklärte er. Ohne Operation würde die Schulter möglicherweise schneller auskugeln. „Ich habe schreckliche Angst. Hoffentlich kommt mit mir alles wieder in Ordnung“, sagte der Teeniestar. Er wolle so schnell wie möglich wieder gesund werden und für seine Fans da sein.

          Sein Vater Günther, der gleichzeitig Küblböcks Manager ist, sagte zu „Bild“, die verhängnisvolle Fahrt seines Sohnes ohne Führerschein „war eine große Dummheit von ihm, aber daraus wird er seine Lehre ziehen.“ In der „Netzeitung“ erklärte er weiter, das Verhalten seines Sohnes habe nichts mit dessen Aufstieg zu tun, sondern solche Blödsinnigkeiten seien bei vielen Jugendlichen an der Tagesordnung. Seinem Sohn gehe es jedoch stündlich besser. „Eigentlich geht's ihm gut. In ein paar Tagen ist er nicht mehr im Bett zu halten.“

          „Das war richtig blöd von ihm“

          Die Kabarettistin Lisa Fitz, die Küblböck bei der RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ näher kennen gelernt hat, sparte nicht mit Kritik an dem Nachwuchssänger: „Er hätte tot sein können. Das war richtig blöd von ihm“, sagte sie der Münchner „Abendzeitung“. Sie glaube, Daniel werde aus Schaden klug. Allerdings treffe Küblböck nicht die alleinige Schuld an dem Unfall. „Diese Fanclub-Frau, die Daniel ans Steuer ihres Wagens ließ, ist doch dämlich. Ihr Verhalten kann ich nicht nachvollziehen“, sagte Fitz. Ihrer Ansicht nach kann der Unfall aber auch etwas Positives für Küblböck haben: „Vielleicht hat er sich diese Pause unbewußt verschafft. Ohne den Unfall hätte er sicher keine Möglichkeit gehabt, zur Ruhe zu kommen.“

          Die 39jährige Autobesitzerin Karin M., die Küblböck ohne Führerschein ans Steuer ihres Opel Astra ließ, wird nach einem RTL-Bericht von anderen Küblböck-Fans angefeindet. Sie erhalte sogar Morddrohungen, hieß es. Sie hatte in dem Auto als Beifahrerin gesessen, im Fond war eine 48jährige Verehrerin des Teenie-Stars, der einem Lastwagen bei Pfarrkirchen in Niederbayern die Vorfahrt genommen hatte, so daß dieser den Opel Astra streifte.

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