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Unfall in Menden : Drittes Todesopfer nach Schützenfest-Tragödie

  • Aktualisiert am

Trauernde haben Kerzen und Blumen am Ort des Unfalls niedergelegt Bild: dpa

Nach dem schweren Unfall bei einem Schützenumzug im sauerländischen Menden ist in der Nacht zum Mittwoch ein drittes Opfer gestorben. Nach Angaben der Polizei erlag der 34 Jahre alte Familienvater in einer Spezialklinik seinen Verletzungen. Der Unfallverursacher schweigt weiter.

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          Nach dem schweren Unfall bei einem Schützenumzug im sauerländischen Menden ist ein drittes Opfer gestorben. Wie die Polizei in Iserlohn mitteilte, erlag ein 34 Jahre alter Familienvater in der Nacht zum Mittwoch in einer Bochumer Spezialklinik seinen schweren Verletzungen. Ein weiterer Mann schwebt noch in Lebensgefahr.

          Ein 79 Jahre alter Mann aus Menden war am Sonntag aus ungeklärter Ursache mit seinem Wagen ungebremst in das Ende des Festumzugs gerast, bevor er auf ein abgestelltes Polizeiauto prallte. Dabei waren zwei 40 und 69 Jahre alte Männer ums Leben gekommen, mehr als 50 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

          Der Unfallverursacher, der selbst verletzt wurde, wollte sich bislang nicht zu dem Unfall äußern. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob ein Schwächeanfall zu dem Unglück führte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung gegen den Rentner.

          Der Unfallwagen, mit dem der Rentner am Sonntag in den Schützenumzug gerast war, wird abgeschleppt
          Der Unfallwagen, mit dem der Rentner am Sonntag in den Schützenumzug gerast war, wird abgeschleppt : Bild: ddp

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