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Unfall : 19 Tote bei Busunglück in Ungarn

  • Aktualisiert am

Der völlig zerstörte Reisebus Bild: AP

Ein polnischer Reisebus ist in der Nacht zum Montag in einen Straßengraben gestürzt. 19 Menschen starben, 32 wurden zum Teil schwer verletzt.

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          Bei einem schweren Busunglück am ungarischen Plattensee sind in der Nacht zum Montag mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und 32 zum Teil schwer verletzt worden. "Alle im Bus sind entweder tot oder verletzt“, beschrieb ein Sprecher das grausige Szenario. Der Fahrer verlor in einem Kreisverkehr die Kontrolle über den Bus und stürzte in einen Straßengraben.

          In dem aus Polen stammenden Reisebus saß eine katholische Pilgergruppe, die auf dem Weg zum Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina war. Zwischen Balatonkeresztur und Balatonszentgyörgy stürzte der Bus in einen Straßengraben, wie der ungarische Rundfunk meldete. Unter den Toten sind auch zwei Kinder. 29 Erwachsene und drei Kinder wurden verletzt. Einer der Verletzten schwebe noch in Lebensgefahr, meldete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Montag. Die Verletzten in den Krankenhäusern sollen im Laufe des Tages zum Unfallhergang befragt werden.

          Die Polizei geht von menschlichem Versagen als Unglücksursache aus. Da der Busfahrer schwer verletzt sei, konnte er noch nicht vernommen werden. Der Bus hatte Montagmorgen kurz nach ein Uhr den Kreisverkehr erreicht. Nach Polizeiangaben stieß er bei Tempo 80 mit dem linken Vorderrad gegen die Betoneinfassung, kippte um und stürzte mit dem Dach voran in den Straßengraben. Es seien keine Bremsspuren zu finden gewesen. „Es sieht so aus, als ob der Fahrer nicht merkte, dass er in einen Kreisverkehr fuhr“, sagte ein Sprecher der Bezirkspolizei. Dies deute darauf hin, dass der Fahrer abgelenkt wurde oder eingenickt war, hieß es weiter. Allerdings belege der Fahrtenschreiber, dass er erst eine halbe Stunde vor dem Unfall das Steuer übernommen habe.

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