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Wetter : Weitere Kältetote in Moskau

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Minus 40 Grad: Der Atem wird sofort zu Eis Bild: dpa

Es ist einer der kältesten Winter in der Geschichte Moskaus, und er hat weitere Todesopfer gefordert. Sieben Menschen fielen in der Nacht dem extremen Frost zum Opfer. Bisher gab es in diesem Winter 123 Kältetote.

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          Die seit Tagen andauernde extreme Kälte hat in der russischen Hauptstadt Moskau weitere Opfer gefordert. In der Nacht zum Freitag starben sieben Menschen an Unterkühlung, wie Rettungskräfte nach Angaben der Agentur Interfax mitteilten. Etwa zwei Dutzend Menschen wurden von der Straße zur rettenden Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Seit Ende Oktober sind damit schon 123 Menschen in Moskau Opfer des Frosts geworden.

          Im Tagesverlauf stiegen die Temperaturen im Stadtzentrum zwar von zuletzt 30 Grad Frost auf 25 Grad minus. Ein starker Ostwind machte jedoch jeden Schritt im Freien weiterhin zur Qual. am Wochenende sollen weiterhin extreme Temperaturen herrschen.

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          Die russischen Behörden trafen Vorsorgemaßnahmen, um die Obdachlosen in Moskau vor dem Erfrierungstod zu schützen. Polizisten wurden ausdrücklich angewiesen, die Menschen nicht - wie sonst üblich - aus den U-Bahn-Stationen zu vertreiben.

          Minus 40 Grad: Der Atem wird sofort zu Eis Bilderstrecke

          Nach Angaben von Wetterexperten hat der Extremfrost bereits einen Kälterekord in Moskau gebrochen. Noch nie war es so wie jetzt in einem Januar an drei Tagen hintereinander minus 25 Grad oder kälter. Lediglich im Dezember 1978 herrschte ein derartiger Dauerfrost. Den bisher kältesten Tag erlebte die russische Hauptstadt am 17. Januar 1940 mit minus 42,1 Grad.

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