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Um Öko-System wiederzubeleben : Der Grand Canyon wird geflutet

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Wasser Marsch: Eine Million Liter pro Sekunde rauschen in den Colorado River Bild: AP

Die Fluten des Colorado River sollen das Ökosystem des Grand Canyon beleben. Aus diesem Grund wurden die Schleusen des Glen Canyon Dams geöffnet. Eine gigantische Wassermenge ergießt sich nun in das riesige Talsystem.

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          Die Vereinigten Staaten haben damit begonnen, den Grand Canyon zu fluten. Der amerikanische Innenminister Dirk Kempthorne öffnete die Rohre am Glen Canyon Damm.

          Pro Sekunde strömen derzeit mehr als eine Million Liter Wasser in den Grand Canyon. Das sei genug Wasser, um das Empire State Building innerhalb von 20 Minuten zu füllen, sagte Kempthorne, als er die Flut aus dem Lake Powell in Gang setzte. Das wissenschaftliche Experiment solle helfen, wieder Strände aus Sand und Schlick für Tiere und Erholungssuchende zu bilden.

          Dritte Flutung des gigantischen Tals

          Das Wasser soll 60 Stunden lang durch das 446 Kilometer lange Teilstück des Colorado River strömen, das zum Grand Canyon National Park im Bundesstaat Arizona gehört. Wissenschaftler hoffen, durch das Experiment Erkenntnisse darüber zu sammeln, wie man flussabwärts im Canyon abgetragene Strände wieder aufschütten kann. Schon in den Jahren 1996 und 2004 war der Grand Canyon geflutet worden.

          Die Schleusen des Glen Canyon Damms wurden für ein Experiment geöffnet
          Die Schleusen des Glen Canyon Damms wurden für ein Experiment geöffnet : Bild: AP

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