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Schleswig-Holstein : Schwelbrand im Atomkraftwerk Krümmel

  • Aktualisiert am

Wieder in den Schlagzeilen: Das Atomkraftwerk Krümmel Bild: dpa

In dem derzeit stillstehenden Atomkraftwerk Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht hat es am Montagmorgen gebrannt. Nach Angaben der Atomaufsicht ist dabei keine Radioaktivität ausgetreten. Der Brand war im Messraum des Abluftkamins an einer Filtermatte entstanden.

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          In dem derzeit stillstehenden Atomkraftwerk Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht hat es am Montagmorgen gebrannt. Am Filter einer Lüftungsanlage entstand ein Schwelbrand, der von der Werksfeuerwehr gelöscht wurde, wie die Betreibergesellschaft Vattenfall mitteilte. Es habe keine Verletzten gegeben, auch seien keine radioaktiven Stoffe ausgetreten. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.

          Der Brand war Vattenfall zufolge im Messraum des Abluftkamins an einer Filtermatte entstanden und kurz nach 8.00 Uhr bemerkt worden. Die Werksfeuerwehr habe den Brand erstickt und die betroffene Matte entfernt. Das Reaktorgebäude sei vorsorglich geräumt, aber bis zum Vormittag wieder freigegeben worden. Die Brandursache werde weiter untersucht, hieß es.

          Frühestens Mitte Mai wieder betriebsbereit

          Der von Vattenfall betriebene Atommeiler steht seit vergangenem Sommer still. Am 28. Juni war ein Transformator ausgebrannt, es folgten zahlreiche weitere Pannen. Die Sanierungs- und Wartungsarbeiten dauern immer noch an. Erst vor zwei Wochen hatte die Kieler Atomaufsicht mitgeteilt, Krümmel könne nach Einschätzung von Vattenfall frühestens Mitte Mai wieder angefahren werden.

          Die Atomaufsicht hat inzwischen bestätigt, dass bei dem Zwischenfall keine Radioaktivität ausgetreten ist. Das schleswig-holsteinische Sozialministerium habe einen Spezialisten nach Krümmel geschickt, um sich ein Bild zu machen, hieß es.

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