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Atlantik : Wirbelstürme im Dreierpack

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Drei Wirbelstürme wüten zeitgleich im Atlantik Bild:

Eine spektakuläre Aufnahme ist dem amerikanischen Wettersatelliten „Goes 13“ gelungen: Die Wirbelstürme Danielle, Fiona und Earl wüten gleichzeitig im atlantischen Ozean. „Earl“ könnte bald die amerikanische Ostküste erreichen.

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          Die Hurrikansaison im Atlantik ist bislang ruhiger als erwartet verlaufen. Bis zur „Halbzeit“ der bis zum November dauernden Wetterphase sind erst sechs dieser tropischen Wirbelstürme von den Kanaren und Kapverden kommend in Richtung Westen gezogen. Drei von ihnen sind auf dieser Aufnahme des amerikanischen Wettersatelliten „Goes 13“ vom Dienstag zu sehen.

          In der oberen Bildmitte erkennt man die langsam zerfasernden Wirbel des Tropensturms Danielle. Er war in der vergangenen Woche weit weg von jeder Küste langsam nach Norden gewandert. In der unteren Bildmitte sieht man den Tropensturm Fiona, der gerade über dem tropischen Atlantik nordöstlich der Küste von Venezuela an Kraft gewinnt. Die linke Bildhälfte wird von Hurrikan Earl dominiert, der mit etwa 20 Kilometern pro Stunde in Richtung Westen zieht. Am Dienstag streifte er die Nordküsten der Inseln Puerto Rico und Hispaniola. Tags zuvor hatte er auf den zu den Kleinen Antillen gehörenden Inseln Antigua, Anguilla und St. Maarten schwere Schäden angerichtet.

          Earl ist bisher der stärkste Hurrikan in dieser Saison. Am Dienstag erreichte er mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 210 Kilometern in der Stunde die Stärke vier auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala. Der auf dem Satellitenbild als großer weißer Fleck erscheinende Hurrikan hat gegenwärtig eine Ausdehnung von mehr als tausend Kilometern. Meteorologen rechnen damit, dass Earl in den nächsten Tagen allmählich nach Norden schwenkt. Am Wochenende könnte er die amerikanische Ostküste erreichen, die links oben im Bild zu sehen ist.

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