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Umwelt : Galapagos-Inseln bieten einzigartigen Tierarten Lebensraum

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Sonnenbad am Felsenstrand - Iguana auf den Galapagos-Inseln Bild: dpa

Berühmt sind die Galapagos-Inseln für ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die sich in einem lange Zeit unberührt gebliebenen Öko-System entwickeln konnte.

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          Die Galapagos-Inseln liegen etwa tausend Kilometer vor der Küste Ecuadors im Pazifik. 13 größere Inseln, unzählige kleine Inselchen und Riffe zählen zu dem Archipel. Bis zu 3000 Metern ragen die Spitzen der noch immer aktiven Vulkane in die Höhe. „Verzauberte Inseln“ hießen die Eilande nach ihrer Entdeckung durch die Spanier 1535, bevor sie nach dem spanischen Namen der dort lebenden Riesenschildkröten benannt wurden.

          Berühmt sind die Galapagos-Inseln für ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die sich in einem lange Zeit unberührt gebliebenen Öko-System entwickeln konnte. Zwischen 9000 und 10.000 Riesenschildkröten elf verschiedener Arten leben auf den Inseln. Die größten von ihnen werden bis zu anderthalb Meter lang und einen Meter groß und haben eine Lebenserwartung von mehr als hundert Jahren.

          Die meisten der Lebewesen sind einzigartig

          90 Prozent der Reptilien und die Hälfte der Insekten- und Vogelarten wie der Blaufuß-Tölpel oder der flügellose Kormoran sind einzigartig auf der Welt. Mehr als 600 verschiedene Pflanzenarten sind auf der Inselgruppe heimisch, darunter Riesenfarne, Kakteen, Moose, Flechten und Orchideen. Um das empfindliche Ökosystem zu schützen, wurden strenge Maßnahmen ergriffen. Dennoch leben inzwischen auch nicht-einheimische Tiere wie Ratten, Ziegen, Esel und wilde Hunde auf den Inseln.

          Neben der nun drohenden Umweltverseuchung durch auslaufendes Öl eines havarierten Tankers suchten schon andere Katastrophen die Inseln heim. 1985 wüteten Feuer auf der Isabela-Insel. 500 Riesenschildkröten wurden per Hubschrauber evakuiert. Heutzutage leben laut UNESCO 15.000 Menschen auf dem Archipel. Jedes Jahr besuchen zwischen 60.000 und 90.000 Touristen den 1959 gegründeten Nationalpark. 90 Prozent des Gebiets stehen unter Naturschutz. Die Inselgruppe wurde 1978 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Seit 1832 gehört sie zu Ecuador. Der Forscher Charles Darwin entwickelte bei einem Besuch dort 1835 seine Evolutiontheorie.

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