https://www.faz.net/-gum-9gsno

In Indonesien : Wal strandet mit sechs Kilo Plastik im Bauch

  • Aktualisiert am

Immer mehr Meerestiere sterben an den Folgen der Plastikverschmutzung. Bild: Reuters

Indonesien gilt als einer der größten Verursacher von Plastikverschmutzung in den Ozeanen. Der Müll im Magen eines an der Küste gestrandeten Wals spricht Bände.

          An der Küste Indonesiens ist ein toter Wal mit knapp sechs Kilogramm Plastik im Magen angespült worden. „Der Müll im Magen des Wals bestand unter anderem aus Plastikflaschen, Plastikseilen, Holz und einem Paar Gummisandalen“, sagte der Leiter des Nationalparks Wakatobi, Laode Ahyar, am Dienstag. Der Pottwal sei von Fischern gefunden worden.

          Wie „The Guardian“ berichtet, könne man den Grund für den Tod des neuneinhalb Meter langen Tieres nicht klar feststellen, da das Tier schon zu lange tot war. Die Menge an Plastik sei jedoch besorgniserregend, erzählte eine Mitarbeiterin des WWF der Zeitung.

          Konkret waren beispielsweise 115 Plastikbecher, 25 Plastiktüten und mehr als 1000 weitere Plastikteile in dem Kadaver, wie der Deutschlandfunk berichtet. Das Tier fanden die Fischer am Montag vor der Insel Sulawesi. Indonesien gilt neben China und den Philippinen als einer der größten Verursacher von Plastikverschmutzung in den Ozeanen.

          Ein Mann sammelt Plastik aus dem Bauch eines Wales, der im Wakatobi National Park (Indonesien) gestrandet ist.

          Weitere Themen

          Wie weit gingen die Gaffer?

          Nach tödlichem Unfall auf A8 : Wie weit gingen die Gaffer?

          Nach einem Unfall auf der A8 sollen Schaulustige die Tür eines Krankenwagens geöffnet haben. Das Deutsche Rote Kreuz dementiert den Vorfall – und liefert eine Erklärung für das Missverständnis.

          Explosion auf Campus bei Lyon

          Bei Renovierungsarbeiten : Explosion auf Campus bei Lyon

          Eine heftige Explosion hat es auf dem Campus einer Universität bei Lyon gegeben. Medien berichten unter Berufung auf die Feuerwehr, dass Gasflaschen in die Luft geflogen seien. Es gibt Verletzte.

          Topmeldungen

          „Mir ging es nie so gut wie derzeit“, sagt Isabelle Busch. Ursprünglich wollte sie Synchronsprecherin werden.

          Arbeiten im Callcenter : Stress an der Strippe

          In Callcentern arbeiten Hunderttausende Menschen. Dort werden sie angemotzt, lückenlos überwacht und schlecht bezahlt. Warum gehen sie trotzdem hin?

          Rechte AfD-Abspaltung : Hauptsache: Dagegen!

          Beim ersten Auftritt vor seinen Anhängern nach der Neugründung rechnet André Poggenburg mit der AfD ab und verspricht, mit seiner neuen Partei AdP das Land zu retten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.