https://www.faz.net/-gum-a6yuu

Nach Tod von Artgenossen : Trauernder Schwan blockiert ICE-Strecke

  • Aktualisiert am

Trauerfall: Ein Schwan hat sich zwischen Kassel und Göttingen an die Bahnstrecke gesetzt, nachdem dort ein Artgenosse verendet war Bild: Bundespolizei

Ein trauernder Schwan hat den Zugverkehr zwischen Kassel und Göttingen durcheinander gebracht. Feuerwehrleute mussten den Vogel von den Gleisen wegbringen. Dort war zuvor ein anderer Schwan verendet.

          1 Min.

          Wegen eines Schwans auf einer ICE-Strecke ist es in Nordhessen zu erheblichen Zugverspätungen gekommen. Das Tier habe sich am Tag vor Heiligabend mit einem Artgenossen in den Bereich der Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Göttingen verirrt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. „Eines der beiden Tiere war vermutlich in die stromführende Oberleitung geraten und konnte von Beamten der Bundespolizei Kassel nur noch tot geborgen werden.“

          Das Tier habe daraufhin in der Nähe der Gleise gesessen und sich nicht weglocken lassen. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt, bis die aus Fuldatal angerückte Feuerwehr den Schwan von den Gleisen gehoben hatte.

          Das Tier wurde später wieder freigelassen. Die Helfer setzten es an der Fulda aus. Durch den Vorfall hätten sich 23 Züge um jeweils rund 50 Minuten verspätet, heißt es im Polizeibericht weiter.

          Weitere Themen

          Open Ohr ohne Zeltplatz

          Familienfestival : Open Ohr ohne Zeltplatz

          Nach einem pandemiebedingten Notprogramm 2020 möchten die Veranstalter des Mainzer Open-Ohr-Festivals in diesem Jahr wieder loslegen. Auf Zeltplätze müssen die Besucher verzichten. Die Zahl der Tickets wird insgesamt begrenzt.

          Viel Arbeit für das hessische Corona-Kabinett

          Fragen bleiben offen : Viel Arbeit für das hessische Corona-Kabinett

          Lange debattierte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit den anderen Regierungschefs aus Bund und Ländern darüber, wie es im Kampf gegen die Pandemie weitergehen soll. Viele Fragen blieben offen. Der Lockdown wird verlängert.

          Topmeldungen

          Januar 2017: Donald Trump und Steve Bannon im Weißen Haus

          Kurz vor Amtsübergabe : Donald Trump begnadigt früheren Chefstrategen Steve Bannon

          In den letzten Stunden seiner Präsidentschaft hat Donald Trump mit Steve Bannon einen seiner früheren engsten Vertrauten begnadigt. Auf der Liste stehen noch 72 weitere Personen – Mitglieder seiner Familie oder gar der Präsident selbst aber nicht. Dafür kassiert Trump noch ein Wahlversprechen.
          Unser Autor: Jasper von Altenbockum

          F.A.Z.-Newsletter : Joe Bidens Tag

          Schon wieder spielt die Pfalz eine Rolle bei der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten. Und schon wieder ist über neue Corona-Maßnahmen zu reden. Das und mehr steht im Newsletter für Deutschland.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.