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Silvester in Rom : Hunderte Vögel sterben im Böller-Lärm

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Vergleichsweise ein ruhiges Silvester in Rom: Hier und da wurde dennoch geböllert – trotz Verbot. Bild: dpa

Tierschutzorganisationen warnen jedes Jahr vor Silvester – zum Schutz der Tiere. Obwohl es in der italienischen Hauptstadt ein Böllerverbot gab, hielten sich nicht alle dran. Mit schlimmen Folgen für hunderte Vögel.

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          Trotz eines Verbots feierten viele Menschen in Rom am Silvesterabend mit Feuerwerkskörpern. Das führte in der Innenstadt zu einer Tragödie: Hunderte Vögel starben im Lärm der Explosionen und stürzten zu Boden. Es soll sich dabei um Stare handeln.

          Auf Fotos in sozialen Netzwerken waren an Neujahr Straßen und Bürgersteige zu sehen, die mit zahlreichen toten und unter Schock stehenden Vögeln gesäumt sind. Wie der „Corriere della Sera“ berichtete, wurden die Kadaver rund um den Bahnhof Termini und weiteren Straßen wie der Via Nazionale entdeckt. Es wird vermutet, dass die Tiere an Herzinfarkten starben.

          Tierschutzorganisationen warnen immer wieder vor den Konsequenzen eines lauten Jahreswechsels für die Tierwelt. „Bei Tieren löst die ungewohnte nächtliche Silvesterknallerei Panik aus“, schreibt beispielsweise der Nabu. Laut der Organisation werden Vögel durch den Explosionslärm panisch und fliegen orientierungslos bis zur Erschöpfung umher. Ohne einen Ruheplatz stürzen sie dann zu Boden.

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