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Plastik als Todesursache? : Finnwal auf Mallorca angeschwemmt

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Im Oktober verendete ein Finnwal am Strand von De Haan in Belgien. Bild: dpa

Wale kommen im Mittelmeer durchaus vor, doch in küstennahe Gewässer schwimmen sie normalerweise nicht. Jetzt ist ein Finnwal an einem Strand auf Mallorca verendet, Behörden vermuten Plastik im Magen des Säugers.

          Am späten Samstagabend ist ein Finnwal mit stark blutenden Wunden an den Strand von Cala Millor auf Mallorca angeschwemmt worden. Nach Berichten der spanischen Zeitung „Diario de Mallorca“ soll das Tier zunächst noch gelebt haben, bevor es fünf Stunden später verendete. Spaziergänger hatten den Säuger an der Ostküste der Insel entdeckt und die Behörden alarmiert.

          Techniker des Palma Aquariums untersuchten daraufhin den gestrandeten Wal und stellten fest, dass es sich um einen fünfzehn Meter langen und sechs Tonnen schweren Finnwal handelte. Trotz der Bemühungen der Experten verstarb das Tier in der Nacht auf den Sonntag.

          Polizisten der Guarda Civil arbeiten nun daran, den Wal zu bergen, damit die Spezialisten des Palma Aquariums bei einer Autopsie die Todesursache feststellen können. Bisher vermuten die Behörden, dass Plastik im Magen des Finnwals zum Tod geführt hat.

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