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Vor Rügen : Mehr als 30 Tonnen tote Fische nach Fischsterben eingesammelt

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Mitarbeiter des Technisches Hilfswerkes (THW) und Mitglieder des Anglerverbandes schütten tote Fische aus dem Kleinen Jasmunder Bodden auf der Insel Rügen in einen Container. Bild: dpa

Das Fischsterben in den Randgewässern der Ostsee hatte in der vergangenen Woche eingesetzt. Die Ursache sei bisher unklar – die Gewässer sollen daher fortan genau beobachtet werden.

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          Nach einem massiven Fischsterben in einem Boddengewässer vor Rügen haben Helfer rund 31 Tonnen tote Tiere eingesammelt. Das teilte das Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Freitag in Schwerin nach Abschluss des Räumeinsatzes mit. Die Ursache für das Fischsterben im Kleinen Jasmunder Bodden, einem abgetrennten Randgewässer der Ostsee, war demnach weiter unklar. Es liefen weitere wissenschaftliche Analysen von Wasserproben.

          Das Gewässer werde in den kommenden Tagen und Wochen von den Behörden weiter genau beobachtet, erklärte das Ministerium weiter. Sollte sich das Fischsterben fortsetzen, würden Kadaver erneut geräumt. So lange die Ursache nicht klar sei, sollten keine Fische aus dem Bodden verzehrt werden. Menschen sollten vorsichtshalber auch Haustiere von Kadavern fernhalten.

          Das Fischsterben hatte in der vergangenen Woche eingesetzt. An der Räumung der Kadaver an den Ufern beteiligten sich mehr als 70 Helfer verschiedener Behörden, des Technischen Hilfswerks und des Anglerverbands. Die toten Fische wurden laut Ministerium in einer Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgt.

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