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„Fidel, aber entkräftet“ : Junger Seehund im Hamburger Hafen gefunden

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Wildtierexperten haben den kleinen Seehund in eine Seehundstation in Friedrichskoog an der Nordsee gebracht. Bild: dpa

Das sechs Monate alte Tier schwamm alleine und entkräftet im Hamburger Hafenbecken. An der Nordsee wird er jetzt wieder aufgepäppelt – ob der Seehund zurück in die Freiheit entlassen wird, ist aber noch unklar.

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          In einem Hamburger Hafenbecken ist ein junger Seehund gefunden worden. Das etwa sechs Monate alte Tier sei bereits „deutlich unterernährt“ gewesen, sagte der Seehundbeauftragte Olaf Nieß am Montag. Er war am Sonntagabend über das allein durch das Hafenbecken beim Kraftwerk Tiefstack schwimmende Tier informiert worden und hatte es kurz darauf eingefangen. „Er hat eine leichte Verletzung auf dem Rücken, die ist aber minimal“, sagte Nieß. Große Sorgen müsse man sich um den Seehund nicht machen. „Er ist soweit fidel, aber eben entkräftet.“

          Das junge Tier sei bereits in die Seehundstation in Friedrichskoog an der Nordsee gebracht und dort aufgenommen worden. Dort wird es nun wieder aufgepäppelt und später – wenn möglich – zurück in die Freiheit entlassen.

          Nieß und seine Kollegen haben in diesem Jahr eigenen Angaben nach bereits vier Seehunde aufgenommen. Gemeldet werden Seehund-Sichtungen deutlich häufiger, etwa jeden zweiten, dritten Tag, wie Nieß weiter sagte.

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