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Zum Wohl der Bienen : Imker-Führerschein gefordert

  • Aktualisiert am

Ein Imker in Berlin hält eine Wabe in der Hand. Bild: dpa

Experten sind dagegen, dass jeder Bienenvölker halten kann. Oft würden Fehler gemacht. Für viele Hobbyimker könnte eine Nachweis-Pflicht das Aus bedeuten.

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          Zum besseren Schutz von Honigbienen fordern Experten einen verpflichtenden Wissens-Nachweis für Imker. „Bienen sind Lebewesen, die viel Pflege benötigen. Wer Fische angeln will, braucht auch einen Fischereischein“, sagte der Vorsitzende des Berliner Imkerverbands, Benedikt Polaczek, der Deutschen Presse-Agentur.

          „Ein Qualifikationsnachweis ist längst überfällig“, betonte auch der Mitbegründer der Initiative „Deutschland summt“, Cornelis Hemmer. „Wir müssen den Mut dazu aufbringen und notfalls in Kauf nehmen, die Hälfte der Hobbyimker zu verlieren. Das sind wir der Gesellschaft und den Bienen schuldig.“

          Auch in anderen Bereichen der Nutztierhaltung müsse man Nachweise erbringen. Nur für die Haltung hochkomplexer Bienenvölker nicht. Dieses Thema müsse bundesweit geregelt werden.

          Imker brauchen Fachwissen

          Die Folgen des Nichtwissens seien mitunter verheerend. „Manche Halter wundern sich darüber, dass ihre Völker so schnell wachsen und haben plötzlich Angst vor den Bienen, wenn aus 5000 auf einmal 40.000 bis 50.000 geworden sind“, so Polaczek.

          Durch die sehr hohe Bienendichte in der Stadt sei auch der Nahrungsmangel ein Problem. Und auch die Vorbeugung gegen Krankheiten werde mitunter vernachlässigt.

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