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Russland : Hunderte tote Kaspische Robben an den Strand gespült

  • Aktualisiert am

Journalisten und Mitarbeiter der Interdistriktalen Umweltstaatsanwaltschaft stehen am Strand am Kaspischen Meer, wo tote Robben liegen. Bild: dpa

650 bis 700 Tierkadaver lagen laut einer Behörde am Strand in der russischen Teilrepublik Dagestan. Die Kaspische Robbe gehört zu den vom Aussterben bedrohten Arten.

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          Sie sind bis zu eineinhalb Meter lang, grau und stark gefährdet: Kaspische Robben. Jetzt sind in der russischen Teilrepublik Dagestan am Kaspischen Meer Hunderte der Tiere gefunden worden – verendet.

          Am Samstag berichtete eine Fischereibehörde, es seien 650  bis 700 tote Robben aufgefunden worden. Da­gestans Umweltministerium sprach von „mehr als 300“ Tieren, machte „natürliche Umweltfaktoren“ für ihren Tod verantwortlich und kündigte Tests an, etwa auf das Coronavirus. Die Zahlen seien nicht „kritisch“, weil es bis zu 300.000 der Robben gebe, behauptete das Ministerium.

          Dagegen wandte sich am Sonntag der Leiter der Nichtregierungsorganisation „Kaspisches Umweltschutzzentrum“, Saur Gapisow. Er sprach von 1700 toten Robben. Die Zahl sei „wahrscheinlich viel höher“. Die Tiere seien wohl vor rund zwei Wochen verendet und im Sturm angeschwemmt worden.

          Laut Gapisow ist die Population nicht größer als 70.000 Tiere. Genau wisse das niemand, weil es keine Beobachtung gebe. 

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