https://www.faz.net/-gum-a3tfj

Bei Routinearbeiten attackiert : Gorilla-Männchen verletzt Pflegerin im Zoo von Madrid schwer

  • Aktualisiert am

Ein Gorillamännchen im Zoo von Atlanta, Georgia (Symbolbild) Bild: EPA

Die erfahrene Mitarbeiterin wurde bei Routinearbeiten von dem 200 Kilogramm schweren Tier attackiert. Offenbar wurden Sicherheitstüren offen gelassen.

          1 Min.

          Ein Gorilla-Männchen hat eine Tierpflegerin im Zoo von Madrid attackiert und schwer verletzt. Die 46-Jährige habe dabei am Sonntag ein Schädelhirntrauma, offene Brüche an beiden Armen sowie verschiedene Verletzungen am Torso erlitten, teilte der Zoo der spanischen Hauptstadt mit. Die erfahrene Mitarbeiterin werde im Krankenhaus behandelt, ihr Gesundheitszustand sei ernst, genauere Informationen könne man aber noch nicht geben, hieß es.

          Die Frau wurde den Angaben zufolge vormittags bei Routinearbeiten im Gehege plötzlich vom 29 Jahre alten Gorilla-Männchen „Malabo“ überrascht. Das Team des Zoos habe aber schnell eingegriffen, den etwa 200 Kilogramm schweren Silberrücken vom Opfer entfernt und das Tier mit einem Betäubungspfeil ruhig gestellt. „Malabo“ sei bei den Pflegern des Zoos sehr beliebt, sagte eine Zoo-Sprecherin dem TV-Sender „La Sexta“.

          Zur Ursache des Zwischenfalls teilte der Zoo mit, Sicherheitstüren seien offen gelassen worden, alles deute auf einen menschlichen Fehler hin. Eine interne Ermittlung sei eingeleitet worden. Auch die Polizei untersucht nach eigenen Angaben die Hintergründe der Attacke.

          Weitere Themen

          Melbourne beendet monatelangen Lockdown

          Zurück in die Normalität : Melbourne beendet monatelangen Lockdown

          Zum ersten Mal seit Juni verzeichnet die australische Metropole keine Neuinfektionen mehr und beendet damit den monatelangen Lockdown – Geschäfte, Bars, Cafés und Restaurants dürfen wieder öffnen. Wenn auch unter Auflagen.

          Topmeldungen

          F.A.Z.-Serie Schneller Schlau : Hauptsache, der Riesling fließt

          Die Weinernte dieses Jahr wird wohl unterdurchschnittlich, aber besser als letztes Jahr. Wie die Erntemengen schwankt auch der Geschmack der deutschen Weintrinker – einer Sorte aber bleiben sie seit Jahren treu.
          Aufgebracht: Wieder haben Frauen in Warschau gegen die Verschärfung des Abtreibungsverbots demonstriert.

          Abtreibungsgesetz in Polen : „Die Revolution ist eine Frau“

          In Polen demonstrieren Tausende seit Tagen gegen das verschärfte Abtreibungsgesetz. Der Protest reicht sogar bis in die Gottesdienste. Welche Lager stehen einander hier gegenüber?
          Anis Mohamed Youssef Ferchichi, bekannt als Rapper Bushido, im Gerichtssaal im August.

          Bushido im Abou-Chaker-Prozess : „Ich habe meine Frau geschlagen“

          Beim Prozess gegen Arafat Abou-Chaker wird Bushido vor Gericht persönlich: Er habe im Streit zwischen Abou-Chaker und seiner Frau die „dümmste Entscheidung“ seines Lebens getroffen. Auch den anschließenden Tiefpunkt schildert er.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.