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Gescheiterter Rettungsversuch : Verirrter Wal in Londoner Themse eingeschläfert

  • Aktualisiert am

Die Schwanzflosse des in der Londoner Themse verirrten Minkwals schaut aus dem Wasser. Bild: dpa

Tierärzte des Londoner Zoos haben dem unterernährten Tier am Montag eine tödliche Dosis Betäubungsmittel injiziert. Am Vorabend hatten Passanten die Rettungskräfte alarmiert, nachdem sie den Wal in einer Themse-Schleuse entdeckten.

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          Nach einem gescheiterten Rettungsversuch ist ein junger Minkwal, der sich in die Londoner Themse verirrt hatte, eingeschläfert worden. Der Zustand des Wales habe sich zuletzt deutlich verschlechtert und der junge Meeressäuger habe nicht mehr richtig atmen können, begründete Julia Cable, Koordinatorin der Organisation British Divers Marine Life Rescue (BDMLR), am Montagabend.

          Eine Rückkehr ins offene Meer hätte der Wal nach Einschätzung von Fachleuten nicht überlebt. Tierärzte des Londoner Zoos injizierten dem unterernährten Tier eine tödliche Dosis eines Betäubungsmittels.

          Der drei bis vier Meter lange Minkwal war am Sonntag im Südwesten von London gesichtet und in einer Schleuse ans Ufer gespült worden. Die Rettungsaktion des BDMLR und der Feuerwehr scheiterte. Der Wal rutschte aus einer Sicherungsleine und schwamm schließlich flussaufwärts anstatt in Richtung Meer.

          Der Minkwal war wahrscheinlich von seiner Mutter getrennt worden und nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen. Minkwale sind die kleinsten Exemplare unter den Großwalen. Erwachsene Tiere erreichen eine Länge von bis zu zehn Metern. Meist sind Minkwale im nördlichen Atlantik und Pazifik zu finden. Es sind aber auch Sichtungen aus der Arktis und der Äquator-Region bekannt.

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