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420 Insassen betroffen : Gefängnis in Australien wegen Mäuseplage evakuiert

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Der australische Bundesstaat New South Wales kämpft mit der schlimmsten Mäuseplage seit rund 40 Jahren. Bild: AP

Der australische Bundesstaat New South Wales kämpft mit der schlimmsten Mäuseplage seit rund 40 Jahren. Nun musste wegen der Tiere eine Haftanstalt geräumt werden. Die Nager verursachten Schäden an der Stromleitung.

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          Im Südosten Australiens wird Medienberichten zufolge ein Gefängnis wegen einer Mäuseplage evakuiert. Die Maßnahme sei notwendig, um die Gesundheit von Mitarbeitern und Insassen zu schützen, berichtete am Dienstag der Sender ABC unter Berufung auf die Einrichtung bei Wellington im australischen Bundesstaat New South Wales. „Die Mäuse beginnen zu verwesen und dann sind Milben das nächste Problem“, wurde Peter Severin, ein Mitarbeiter der rund 260 Kilometer nordwestlich von Sydney entfernten Haftanstalt, zitiert.

          Nach Angaben der australischen Nachrichtenagentur AAP verursachten die Nagetiere Schäden an Stromleitungen und Deckenverkleidungen. In den kommenden zehn Tagen sollen daher 420 Insassen und 200 Mitarbeiter auf andere Gefängnisse in der Region verteilt werden, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.

          New South Wales kämpft bereits seit Monaten mit der schlimmsten Mäuseplage seit rund 40 Jahren. Die Tiere zerstören Ernten und können gefährliche Krankheiten auf den Menschen übertragen: Von Anfang Januar bis Ende Mai wurden laut der Gesundheitsbehörde des Bundesstaats 57 Fälle von Leptospirose gemeldet. Das ist eine seltene Krankheit, die zu Nierenversagen und Hirnhautentzündung führen kann und häufig von Mäusen übertragen wird. Im gesamten Jahr 2020 waren es nur elf Fälle.

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