https://www.faz.net/-gum-a5xqk

Galapagos-Nationalpark : Komplett weißer Pinguin entdeckt

  • Aktualisiert am

Auf den Galapagos-Inseln ist ein seltener, komplett weißer Pinguin entdeckt worden. Bild: AFP

Im Galapagos-Nationalpark ist ein komplett weißer Pinguin entdeckt worden. Das Tier könnte einen genetischen Defekt haben. Auf den Inseln leben bereits mehrere Tiere mit Albinismus oder Leukismus.

          1 Min.

          Auf den Galapagos-Inseln ist ein seltener, komplett weißer Pinguin entdeckt worden. Das Tier könnte einen genetischen Defekt haben, teilte der Galapagos-Nationalpark am Donnerstag mit. Der in Frage kommende Gendefekt, bekannt als Leukismus, verursacht einen „teilweisen Verlust der Pigmentierung im Gefieder, während die Augenfarbe im Gegensatz zu Albinos normal bleibt“. Der Galapagos-Pinguin wurde demnach vor einer Woche auf der Insel Isabela gesichtet.

          Nach Angaben des Nationalparks wurden auf den Galapagos-Inseln bereits Fälle von Albinismus oder Leukismus bei Haien, Eidechsen, Hummern und Finken festgestellt, aber noch nie bei einem Galapagos-Pinguin.

          Die Galapagos-Pinguine werden nur bis zu 35 Zentimeter groß und gehören damit zu den kleinsten Vertretern ihrer Art. Zudem sind sie die einzige Pinguin-Art, die am Äquator lebt.

          Die Galapagos-Inseln gehören seit 1979 zum Unesco-Weltnaturerbe. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Inselgruppe inspirierte den britischen Forscher Charles Darwin zur Entwicklung seiner Evolutionstheorie. Die geschützte Inselgruppe befindet sich etwa tausend Kilometer vor der Küste Ecuadors. Ihren Namen verdankt sie den einheimischen Galapagos-Riesenschildkröten.

          Weitere Themen

          Razzia bei Politikern

          Kampf gegen ’Ndrangheta : Razzia bei Politikern

          Der Kampf gegen die kalabrische Mafia beeinflusst jetzt auch die Regierungskrise: Chefankläger Gratteri hat Razzien gegen weitere gut 50 Verdächtige veranlasst, die meisten von ihnen aus Politik und öffentlicher Verwaltung.

          Topmeldungen

          Auf dem Weg zur Pressekonferenz: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

          EU-Konferenz : Regierungen wollen unnötige Reisen einschränken

          Die Grenzen im Binnenmarkt bleiben offen, doch sollen die Regeln noch strenger werden. Insbesondere für Menschen, die in Hochrisikogebieten leben. Genau dafür hatte sich Bundeskanzlerin Merkel stark gemacht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.