https://www.faz.net/-gum-9jig3

Forscher rätseln : Seeleoparden-Fotos auf USB-Stick in Seeleoparden-Kot

  • Aktualisiert am

Mit diesem Video sucht die Organisation NIWA nach dem Besitzer des USB-Sticks. Bild: Twitter/Screenshot/niwa_nz

Kuriose Entdeckung in Neuseeland: Auf einem USB-Stick, der in Seeleoparden-Kot gefunden wurde, sind Aufnahmen von Seeleoparden gespeichert. Nun suchen Forscher den Besitzer des Speichermediums.

          1 Min.

          Neuseeländische Forscher haben in den Ausscheidungen eines Seeleoparden einen funktionierenden USB-Stick entdeckt. Auf dem Speichermedium befänden sich – passend zum kuriosen Fundort – Fotos von Seeleoparden, teilte das Forschungsinstitut NIWA am Dienstag mit.

          Der einzige Hinweis auf den möglichen Besitzer sei ein blaues Kajak, das auf einem auf dem USB-Stick gespeicherten Video zu sehen sei, hieß es weiter. Über Twitter will das Forschungsinstitut den Besitzer nun ausfindig machen. Sollte er sich finden, bekomme er den Stick aber nur im Austausch gegen weiteren Seeleoparden-Kot zurück, hieß es scherzhaft.

          Die Ausscheidungen liefern Wissenschaftlern wichtige Hinweise auf die Lebensweise der in südpolaren Gewässern verbreiteten Robbenart. Aus diesem Grund sammelt ein von der bei NIWA aktiven Meeresbiologin Krista Hupman ins Leben gerufenes Team von Freiwilligen die Ausscheidungen. Später werden sie im Labor des National Institute of Water and Atmospheric Research (NIWA) untersucht.

          Der Kot, in dem sich der USB-Stick fand, wurde schon im November 2017 bei NIWA eingeschickt, aber erst jetzt untersucht. Es sei sehr besorgniserregend, das sich solches Plastik in den Tieren fände, sagte eine der beiden Freiwilligen, die den USB-Stick beim Auftauen der Kotprobe entdeckt hatten.

          Weitere Themen

          Die Pandemie im Überblick

          Zahlen zum Coronavirus : Die Pandemie im Überblick

          Das Coronavirus hat Deutschland und die Welt weiterhin fest im Griff, zahlreiche Länder vermelden immer neue Höchstwerte. Wie sich die Infektionszahlen im In- und Ausland entwickeln – unsere Karten und Diagramme geben einen Überblick.

          New Yorker Grundschüler sollen jede Woche getestet werden

          Corona-Liveblog : New Yorker Grundschüler sollen jede Woche getestet werden

          So viele neue Krankenhaus-Einweisungen in Kalifornien wie nie zuvor +++ Kanzleramtschef Braun: „Krise wird erhebliche Spuren in der Wirtschaft hinterlassen“ +++ Söder kündigt Überprüfung von Skiurlaubern an +++ Fauci rechnet mit Zuspitzung der Situation in Amerika +++ Alle Entwicklungen im Liveblog

          Topmeldungen

          Krise im deutschen Fußball : Die Nationalelf ist im freien Fall

          Seit dem WM-Sieg stürzt der Image-Wert des Nationalteams in den Keller, wie eine Umfrage belegt. Auch die Entfremdung von der Elf erreicht eine neue Dimension. Das hat nicht nur mit Niederlagen auf dem Rasen zu tun.
          Emanuel Nujiqi (links) nimmt an der Impfstoffstudie teil. Andreas Eich, leitender Prüfarzt am Institut für klinische Forschung in Frankfurt überwacht die Studie.

          Teilnahme an Impfstoffstudie : „Was wäre, wenn jeder so denken würde?“

          Emanuell Nujiqi nimmt als Proband an einer Corona-Impfstoffstudie teil – und hat dafür gewisse Risiken in Kauf genommen. Von seiner Familie musste er sich kritische Fragen anhören. Ob er tatsächlich den Wirkstoff bekommen hat, weiß er nicht.
          Geht es mit englischen Begriffen leichter? Anti-Rassismus-Demonstration im Juni in Frankfurt

          Debatte über Streichung : Der gefährliche Mythos Rasse

          Der Begriff der Rasse soll aus dem Grundgesetz verschwinden. Geprägt von einem französischen Arzt und Philosophen hat das Wort eine zweifelhafte wissenschaftliche Karriere gemacht – mit mörderischen Folgen. Forscher arbeiten an seinem Ende.
          Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, am 20. November in Troisdorf

          Historische Corona-Analogien : Auch Deutsche unter den Opfern

          Armin Laschet spricht vom härtesten Weihnachtfest der Nachkriegszeit, eine Demonstrantin vergleicht sich mit Sophie Scholl: Helfen mehr Geschichtsbücher gegen die schiefen Bilder?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.