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Tötung der Tiere eingeleitet : Erster Fall von Vogelgrippe in sächsischem Zuchtbetrieb bestätigt

  • Aktualisiert am

Im Jahr 2006 wurde erste Fall von Vogelgrippe in Deutschland bekannt. (Symbolbild) Bild: dpa

Nachdem sich die Geflügelpest schon seit mehreren Wochen in Norddeutschland ausgebreitet hat, wurde sie nun auch in einem Geflügelbestand in Sachsen nachgewiesen. Rund 9000 Gänse sind betroffen.

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          In Sachsen ist der erste Fall von Geflügelpest in einem Unternehmen bestätigt worden. Betroffen ist ein Geflügelzuchtbetrieb im Landkreis Leipzig. „Alle Tierhalter müssen sich jetzt an die erlassenen Vorschriften halten, um eine Ausbreitung der Vogelpest zu verhindern“, erklärte die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Freitag. „Es ist schon sehr herausfordernd, dass nach der Corona-Pandemie und der Afrikanischen Schweinepest mit der Geflügelpest uns jetzt der dritte Krisenfall ereilt.“

          Laut Gesundheitsministerium haben die Veterinärbehörden den Tierbestand sofort gesperrt. Die Tötung und Beseitigung der Tiere seien eingeleitet worden, hieß es. Betroffen von dem Ausbruch seien rund 9000 Gänse, teilte der Landkreis am Freitagabend mit.

          Die Geflügelpest wird seit mehreren Wochen in Norddeutschland neben Wildvögeln auch in zahlreichen Nutztierbeständen festgestellt. In Sachsen war im aktuellen Geschehen bisher nur ein Wildvogel im Landkreis Nordsachsen positiv getestet worden.

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