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Kurzbesuch : Ein Wolf in Berlin

  • Aktualisiert am

Ein Wolf in Bayern. Bild: dpa

Länger schon hieß es, Wölfe könnten sich auch in die Hauptstadt verirren. Das ist nun passiert. Allerdings wird es wohl eher die Ausnahme bleiben.

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          Es steht fest: Ein Wolf war in Berlin. Nachdem es Vermutungen gegeben hatte, Wölfe könnten sich auch in die Hauptstadt verirren, gibt es nun einen Beweis. Ein Wolfweibchen mit Sender habe sich im Januar vier Tage lang am Rand des südöstlichen Stadtteils Adlershof aufgehalten, sagte Derk Ehlert, Wildtierexperte der Senatsumweltverwaltung und bestätigte Berichte von „B.Z.“ und RBB. Inzwischen lebe die umtriebige zweijährige Wölfin, die den Namen „Juli“ bekam, auf einem Truppenübungsplatz nahe Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern.

          Das städtische Berlin sei kein Lebensraum für Wölfe, erläuterte Ehlert. Sie könnten zwar an den Stadträndern immer wieder mal herumstreifen. Aber das, was Wölfe liebten, biete die Hauptstadt ihnen nun mal nicht: weite und ungestörte Landschaften. Jungwölfin „Juli“ stammt aus Sachsen und ist ziemlich umtriebig: Sie wanderte mit ihrem Sender seit Juli 2019 Hunderte von Kilometern und war unter anderem in Polen unterwegs.

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