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Weißes-Haus-Tier : Die Bidens trauern um Schäferhund Champ

  • Aktualisiert am

Jill Biden unternimmt einen Spaziergang mit Champ und Michelle Obama. (Archivbild von 2012) Bild: Yuri Gripas

Der 13 Jahre alte Hund des US-Präsidenten starb friedlich zu Hause, hieß es in einer Erklärung. Champ habe die Familie In den „freudigsten Momenten und an den kummervollsten Tagen“ begleitet und sei von den Bidens „verehrt“ worden.

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          US-Präsident Joe Biden (78) und First Lady Jill Biden (70) trauern um einen ihrer beiden Hunde. „Mit schwerem Herzen teilen wir Ihnen heute mit, dass unser geliebter Deutscher Schäferhund Champ friedlich zu Hause verstorben ist“, hieß es in einer am Samstag vom Weißen Haus verbreiteten Mitteilung Bidens. „Er war in den letzten 13 Jahren unser ständiger geschätzter Begleiter und wurde von der gesamten Familie Biden verehrt.“

          Champ habe die Familie durch Höhen und Tiefen begleitet. „In unseren freudigsten Momenten und an unseren kummervollsten Tagen war er bei uns.“ Man werde Champ „immer vermissen“. Die Präsidentenfamilie hat noch einen weiteren Deutschen Schäferhund namens Major.

          Major biss den Sicherheitsmann

          Major hatte im März für Aufsehen gesorgt, als er laut einem Bericht des Senders CNN ein Mitglied aus Bidens Sicherheitsteam gebissen hatte. Das Weiße Haus hatte von einer „kleinen Verletzung“ gesprochen. Major und Champ hatten daraufhin einige Tage im Haus der Bidens im Bundesstaat Delaware verbracht.

          Major bekam nach Darstellung eines Sprechers der First Lady ein „zusätzliches Training“. Präsident Biden sagte in einem Interview, Major sei ein „süßer Hund“, der lediglich einen Schrecken bekommen habe, als plötzlich zwei ihm unbekannte Personen hinter einer Ecke aufgetaucht seien. Er betonte, er habe „Major“ keineswegs aus dem Weißen Haus verbannt.

          Zu dem nun verstorbenen Schäferhund Champ teilten die Bidens mit: „Selbst als Champs Kräfte in seinen letzten Monaten nachließen, richtete er sich sofort auf, wenn wir einen Raum betraten, wedelte immer mit dem Schwanz und schmiegte sich an uns, um sich die Ohren kraulen oder den Bauch streicheln zu lassen. Wo immer wir waren, wollte er sein, und alles war sofort besser, wenn er bei uns war.“ Geliebt habe Champ etwa, sich vor dem Kamin zusammenzurollen oder sich im Garten des Weißen Hauses zu sonnen. Mit den Bidens waren im Januar nach vier tierlosen Jahren unter Donald Trump wieder Hunde ins Weiße Haus eingezogen.

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