https://www.faz.net/-gum-8kvmt

Norwegen : Blitze töten mehr als 300 Rentiere

  • Aktualisiert am

Im norwegischen Hardangervidda wurden über 300 Rentiere durch Blitzeinschläge getötet. Bild: AP

Bei einem Unwetter in Südnorwegen sind mehr als 300 Rentiere durch Blitzeinschläge ums Leben gekommen. Wahrscheinlich wurde den Tieren eine natürliche Reaktion zum Verhängnis.

          1 Min.

          Blitze haben auf einer Hochebene im Süden Norwegens mehr als 300 wilde Rentiere getötet. Nach einem Unwetter hätten Wildhüter auf der Hardangervidda-Ebene bis Sonntag 322 tote Tiere gezählt, die meisten von ihnen innerhalb eines Radius’ von 50 bis 80 Metern. Diese Zahl sei ungewöhnlich hoch, sagte ein Sprecher der Naturaufsicht dem Sender NRK. Wahrscheinlich hätten sich die Tiere während des Gewitters aus Furcht aneinander gedrängt, um beieinander Schutz zu suchen.

          Einigen der toten Rentiere wurden die Gehirne entnommen, um sie auf die chronische Auszehrungskrankheit CWD hin zu untersuchen, die bei einigen Rentieren in Norwegen festgestellt worden war. Die Krankheit attackiert das zentrale Nervensystem.

          Ein großer Teil der Hardangervidda-Hochebene gehört zu einem Nationalpark und ist ein beliebtes Wandergebiet. In der Gegend leben etwa 10.000 wilde Rentiere.

          Weitere Themen

          Sohn von „El Chapo“ festgenommen

          Heftige Schusswechsel : Sohn von „El Chapo“ festgenommen

          Heftige Schießereien, Panik und Chaos auf den Straßen der mexikanischen Stadt Culiacán: Bei der Festnahme von Ovidio Guzmán López, Sohn des früheren Drogenbosses „El Chapo“, sind Bandenmitglieder auf die Sicherheitskräfte losgegangen.

          Vater der isolierten Familie festgenommen

          Ruinerwold in Aufruhr : Vater der isolierten Familie festgenommen

          Fassungslos reagiert ein niederländisches Dorf auf die mutmaßliche Freiheitsberaubung einer ganzen Familie. Immer mehr Details kommen ans Licht. Die Polizei verhaftet einen zweiten Verdächtigen.

          Mit Epilepsie-Erkrankung ans Steuer?

          Mögliches Sicherheitsrisiko : Mit Epilepsie-Erkrankung ans Steuer?

          Der SUV-Unfall in Berlin-Mitte mit vier Toten wurde wahrscheinlich durch einen epileptischen Anfall ausgelöst. Es gibt strikte Regelungen für Erkrankte, ob sie am Verkehr teilnehmen dürfen – doch reichen die aus?

          Topmeldungen

          Mick Mulvaney am Donnerstag bei einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte

          Ukraine-Affäre : Stabschef Mulvaney bringt Trump in Erklärungsnot

          Der geschäftsführende Stabschef des Weißen Hauses sagt vor der Presse etwas, das er später bereut: Die amerikanische Regierung habe 400 Millionen Dollar Militärhilfe für die Ukraine zurückgehalten. Damit liefert Mulvaney den Demokraten eine Steilvorlage.
          „Erdogans Krieg – wie machtlos ist Europa?“ war das Thema der Sendung von Maybrit Illner.

          TV-Kritik zu „Mabrit Illner“ : Die Härten der Realpolitik

          Der Einmarsch der Türkei in Syrien beherrscht die öffentliche und politische Debatte auch in Deutschland. „Wie machtlos ist Europa?“ fragte Maybrit Illner ihre Gäste und erhielt eine nüchterne Bestandsaufnahme der deutschen Außenpolitik.
          „Nationalspieler sind Vorbilder“ – Emre Can im Tunnel.

          DFB-Generalsekretär Curtius : „Eine deutliche Distanzierung“

          Der Fußball diskutiert über politische Gesten: DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius spricht im Interview über seinen Verband als Integrationsmotor, die Wirkung zurückgenommener Likes – und warum Gündogan und Can ihn überzeugt haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.