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Bienensterben : „Das Artensterben kostet drei Billionen Euro“

Die westliche Honigbiene: Apis mellifera. Bild: dpa

Der Biologe Volker Mosbrugger über den Tod der Honigbiene, die Folgen für das Bruttosozialprodukt. Und warum Gartenbesitzer nicht so oft mähen sollten.

          7 Min.

          Herr Mosbrugger, früher redeten alle vom Waldsterben, heute vom Bienensterben. Das Waldsterben fand nie statt, wie ist es mit dem Bienensterben?

          Christoph Schäfer

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und Finanzen Online.

          Wir haben genügend Daten, dass wir zeigen können, dass es das Bienensterben gibt - und auch das Artensterben generell. Wissenschaftler vom Senckenberg-Forschungsinstitut haben zum Beispiel herausgefunden, dass in den letzten zweihundert Jahren jede vierte einheimische Pflanzenart in Frankfurt verschwunden ist. Andere Senckenberg-Kollegen haben gezeigt, dass an Trockenhängen in der Nähe von Regensburg in den letzten 150 Jahren etwa jede dritte Schmetterlingsart nicht mehr vorkommt. Das sind so die Größenordnungen des Artenverlustes, die wir an ganz vielen Stellen sehen.

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