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Lust auf Braten : Berliner tötet Wildschwein auf Parkplatz

  • Aktualisiert am

Zutraulich: Wildschweine wie dieses werden oft in Wohngebieten am Berliner Stadtrand gesehen. Bild: dpa

Ein ehemaliger Metzger lauert einem zutraulichen Wildschwein auf und erschlägt es mit einem Beil. Als die Polizei eintrifft, gibt er eine einfache Erklärung für die Tat ab.

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          Mit einem Beil hat ein 80 Jahre alter Berliner auf einem Supermarkt-Parkplatz ein Wildschwein erschlagen, um es zu essen. Der gelernte Metzger häutete das Tier am späten Sonntagabend im Stadtteil Tegel und nahm es teilweise aus, wie die Polizei am Montag berichtete. Zeugen alarmierten die Polizei. Als Beamte auf dem Parkplatz nahe dem Tegeler Forst eintrafen, fanden sie Eingeweide und einige größere Stücke Fleisch in einer Kiste.

          Der Mann versteckte sich erst in einem Gebüsch an der Karolinenstraße. Er wurde dann aber gefunden und erklärte den Polizisten, er habe das „zutrauliche Tier“ erschlagen, um das „gute Fleisch“ zu essen, weil er sich das sonst nicht leisten könne. Der Mann zeigte den Polizisten auch den abgetrennten Kopf des Wildschweins, von dem die Polizei ein Foto veröffentlichte. Der Mann wurde wegen Jagdwilderei angezeigt.

          In den Wohngebieten am Berliner Stadtrand werden oft Wildschweine in Parks, Gärten, auf Straßen und Spielplätzen gesehen. Wegen der milden Winter und dem großen Futterangebot auf Raps- und Maisfeldern vermehren sich die Wildschweine stärker als früher. Obwohl Jäger immer mehr von ihnen schießen, wächst ihr Bestand.

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