https://www.faz.net/-gum-2z6m

Terroranschläge : Weniger Opfer unter den Trümmern als vermutet

  • Aktualisiert am

Rauchende Trümmer Bild: AP

Auch hundert Tage nach den Terroranschlägen finden die Feuerwehrleute in New York noch kleinere Brände vor.

          Die Trümmer rauchen eigentlich nicht mehr. Doch trotzdem finden Feuerwehrleute auch genau 100 Tage nach dem Terroranschlag auf das New Yorker World Trade Center noch kleinere Brände. Die größten Schwelbrände sind jedoch gelöscht. Und die Opferzahlen nach dem großen Schrecken am 11. September deutlich nach unten korrigiert.

          „Wir stoßen zwar immer noch auf kleinere Glutherde, aber die größte Gefahr für die Bergungstrupps und umliegende Gebäude ist gebannt“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Brian Dixon am Donnerstag. Bis das Trümmerfeld im Süden von Manhattan geräumt sei, würden noch „mindestens sechs, wahrscheinlich eher neun Monate" ins Land gehen, schätzte der Gouverneur des Bundesstaates New York, George Pataki.

          Halb so viele Opfer wie geschätzt

          Anfangs waren die Stadtbehörden von rund 6.700 Toten unter den Trümmern ausgegangen, hundert tage nach den Anschlägen lautet die offizielle Zahl 2.992. Gründe dafür könnten sein, dass viele Vermisste mehrfach gemeldet worden sind, aber mit unterschiedlicher Schreibweise erfasst wurden. Erst ein Abgleich konnte in diesen Fällen aufklären. Die Stadtverwaltung berichtete auch von Fällen, in denen ausländische Konsulate übertriebene Vermisstenangaben gemacht hätten. Viele Familien hätten zudem Vermisstenmeldungen auch dann nicht zurückgezogen, wenn die Gesuchten wieder aufgetaucht waren.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Zweifelhaftes Manöver: CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer

          Streit zwischen AKK und Maaßen : Selbstdemontage einer Volkspartei

          Der Streit zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und Hans-Georg Maaßen ist zwei Wochen vor den Wahlen in Ostdeutschland das Dümmste, was der CDU passieren kann.

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.
          Wer klug umschuldet, hat womöglich schneller als der Nachbar wieder Geld für den neuen Anstrich.

          Die Vermögensfrage : Umschulden macht Spaß

          Die Zinsen sind so niedrig wie nie zuvor. Davon können mehr Leute profitieren als gedacht. Wer einen alten Baukredit hat, spart besonders viel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.