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Save the Children : Jedes sechste Kind wächst im Krieg auf

  • Aktualisiert am

Ein Mann trägt ein verwundetes Kind nach Luftangriffen der syrischen Armee in der Nähe von Damaskus. Bild: AFP

„Aus ihren Spielplätzen sind Schlachtfelder geworden“: Die Zahl der bei Konflikten getöteten oder verletzten Kinder sei seit 2010 um 300 Prozent gestiegen.

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          Jedes sechste Kind weltweit wächst einem Bericht der Hilfsorganisation Save the Children zufolge in Krisengebieten auf. Insgesamt seien das 357 Millionen Kinder – und damit 75 Prozent mehr als noch Anfang der 90er Jahre, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Demnach lebt fast die Hälfte dieser Kinder in Regionen mit besonders schweren Konflikten, vor allem Syrien, Afghanistan und Somalia. Dort drohten ihnen besonders schwere Menschenrechtsverletzungen wie Verstümmelungen oder Rekrutierung als Kindersoldaten.

          Die Zahl der bei Konflikten getöteten oder verletzten Kinder sei seit 2010 um 300 Prozent gestiegen, heißt es weiter. Zudem hätten immer mehr Kinder keinen Zugang zu humanitärer Hilfe.

          Im Nahen Osten leben dem Bericht zufolge zwei von fünf Kindern in einer Krisenregion, in Afrika eins von fünf. Helle Thorning-Schmidt, Leiterin von Save the Children, nannte die Zahlen „schockierend“. Über die Konsequenzen für die Kinder sagte die frühere dänische Regierungschefin: „Aus ihren Elternhäusern, Schulen und Spielplätzen sind Schlachtfelder geworden.“ Thorning-Schmidt forderte die internationale Gemeinschaft auf, Täter zur Rechenschaft zu ziehen und mehr zum Schutz von Kindern weltweit zu unternehmen.

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