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Stichwort : Herzerkrankungen - Todesursache Nummer eins

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Die häufigste Todesursache in den Industrienationen sind Herzerkrankungen. Der Herzinfarkt nimmt dabei eine traurige Spitzenstellung ein.

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          In Deutschland sterben jedes Jahr rund 175.000 Menschen an Erkrankungen des Herzens, etwa die Hälfte davon am Herzinfarkt. Im Falle eines Infarktes kommt der Herztod so plötzlich, dass rund 35 Prozent der Betroffenen nicht einmal mehr den Weg ins Krankenhaus schaffen. Weitere 15 Prozent sterben in der ersten Krankenhauswoche.

          Typische Anzeichen sind starke Schmerzen hinter dem linken Brustbein, die in den linken Arm, den Bauch, die Schulterblätter oder den Unterkiefer ausstrahlen können. 15 bis 20 Prozent der Betroffenen haben jedoch geringe oder gar keine Schmerzen, vor allem Diabetiker und ältere Menschen. Häufig treten Infarkte in den frühen Morgenstunden zwischen 2.00 und 3.00 Uhr nachts auf, was mit Konzentrationsschwankungen von Hormonen und Blutgerinnungsstoffen zusammenhängt.

          Herzmuskel erhält zu wenig Sauerstoff

          Zu einem Herzinfarkt kommt es, wenn der Herzmuskel nicht genug Sauerstoff erhält. Schuld an der Unterversorgung ist meist ein verengtes Blutgefäß am Herzen. Dem Infarkt gehen dabei häufig Durchblutungsstörungen voraus. Durch einen Infarkt stirbt ein Teil des Herzmuskels ab.

          Neben dem Lebensalter und dem Nikotingenuss ist der Cholesterinspiegel einer derwesentlichen Einflussfaktoren für das Infarktrisiko. Entscheidend ist das „böse“ LDL-Cholesterin im Gegensatz zum „guten“ HDL-Cholesterin. Erhöhte Blutfettwerte entstehen unter anderem durch den Verzehr von Eigelb oder Innereien sowie von Butter und Schmalz. Tierische Fette wie etwa Butter sollten durch einfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie im Oliven- oder Rapsöl enthalten sind, ersetzt werden. Mediziner raten, nicht mehr als 300 Milligramm (mg) Cholesterin pro Tag aufzunehmen, was einem Eigelb entspricht.

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