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Auf in den Kurzurlaub! : Welche Strecken Sie besser meiden sollten

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Der ADAC rechnet über Christi Himmelfahrt mit Staus auf den Autobahnen. Bild: dpa

Über das lange Wochenende rechnet der ADAC vermehrt mit Staus auf den Autobahnen. Hier erfahren Sie, wo es besonders voll wird.

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          Für das kommende lange Wochenende über Christi Himmelfahrt rechnet der ADAC mit vielen Staus. Da der Reiseverkehr nicht mehr durch Corona eingeschränkt sei, werde es auf den Autobahnen vermutlich deutlich voller sein als in den beiden Vorjahren. Hinzu kommen deutschlandweit mehr als 1000 Baustellen, die den Verkehr zusätzlich verlangsamen.

          Die größte Staugefahr besteht laut ADAC unter anderem auf Fernstraßen von und zur Küste, auf der A 1 von Köln über Bremen und Hamburg nach Lübeck, auf der A 2 von Berlin über Hannover nach Dortmund und auf der A 9 von München nach Nürnberg. Besonders belastet sind zudem die Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart. In Bayern erwarten die Verkehrsexperten besonders im Großraum München und auf dem Autobahnring A 99 große Staugefahr. Auch auf der A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg, auf der A 8 von Stuttgart über München nach Salzburg, auf der A 9 München-Nürnberg sowie auf der A 95 und der Bundesstraße 2 von München nach Garmisch-Partenkirchen dürfte es zu Wartezeiten kommen. Dies gilt auch für die A 93 vom Inntaldreieck Richtung Kufstein.

          Da Christi Himmelfahrt auch in Österreich und der Schweiz ein Feiertag ist, dürfte es auch in der Alpenregion voller werden. Betroffen sind vor allem die Zufahrtsstraßen beliebter Ausflugsregionen: In Österreich die Kärntner Seen, das Salzkammergut, der Neusiedlersee und die Erholungsgebiete der Schweizer Kantone Tessin und Wallis. Etwas längere Fahrzeiten gilt es auch auf der Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Rheintal- und Gotthardroute einzuplanen. Die Aufenthalte an den Grenzen bei der Ein- und Ausreise dürften nach ADAC-Einschätzung jedoch 30 Minuten nicht übersteigen.

          Gute Nachrichten gibt es aber auch: Nach wochenlangen Staus wegen Bauarbeiten an einer Brücke in Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern haben Autofahrer wieder freie Fahrt zur Insel Usedom. Wie ein Sprecher des Landesamtes für Straßenbau sagte, ist die einzige Zufahrt zur Insel nun wieder zweispurig befahrbar. Außerdem ist nach einer nächtlichen Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Volkspark und dem Dreieck Hamburg-Nordwest die Autobahn 7 wieder frei.

          Die ersten größeren Staus erwartet der ADAC schon für Mittwochnachmittag zwischen 13 und 19 Uhr, da in den Bundesländern Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen Freitag offiziell schulfrei ist. In Hamburg und Sachsen-Anhalt enden die einwöchigen Ferien.

          Am Freitag wird es auf den Straßen dafür relativ ruhig werden. Der Rückreiseverkehr wird für Sonntag erwartet.

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