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: Staudamm in Pakistan gebrochen

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QUETTA, 11. Februar (AFP). Beim Bruch eines Staudamms in Pakistan sind möglicherweise mehrere hundert Personen ums Leben gekommen. Ein Behördensprecher sagte am Freitag, bei dem Unglück nahe der Küstenstadt Pasni in der südwestlichen ...

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          QUETTA, 11. Februar (AFP). Beim Bruch eines Staudamms in Pakistan sind möglicherweise mehrere hundert Personen ums Leben gekommen. Ein Behördensprecher sagte am Freitag, bei dem Unglück nahe der Küstenstadt Pasni in der südwestlichen Provinz Baluchistan seien mindestens sechzig Menschen ums Leben gekommen. Da ein großes Gebiet überschwemmt worden sei, könne die Zahl der Vermißten aber "in die Hunderte" gehen. Von der Flutwlle nach dem Dammbruch wurden ganze Dörfer fortgespült. In der Region regnet es seit Tagen ununterbrochen, es sind vermutlich die schlimmsten Regenfälle in der Geschichte Pakistans. Der 25 Meter hohe und 147 Meter lange Shadi-Kor-Staudamm war erst vor zwei Jahren erbaut worden, er brach am Donnerstag abend. "Es ist ein großes Unglück", sagte der für die Küstenregion zuständige Provinzminister Sher Jan. "Ein halbes Dutzend Dörfer wurde fortgespült." Soldaten wurden per Hubschrauber in die Unglücksregion entsandt, um Hilfe zu leisten. Sie konnten zunächst fast 1500 Menschen retten. Anwohner berichteten, an mehreren Stellen sei die Küstenstraße unterbrochen. Auch die Start-und- Lande-Bahn des Flughafens von Pasni konnte wegen der Wassermassen nicht benutzt werden. Nach Angaben von Meteorologen ist vorerst kein Ende der seit mehr als einer Woche anhaltenden Niederschläge abzusehen. "Das ist das erste Mal, daß es über eine so lange Zeit Regen gibt", sagte der Leiter des pakistanischen Wetteramtes, Chaudhry Qamruz Zaman.

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