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Statistik : Infektionen immer häufiger Todesursache

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Infektionen nehmen als Todesursache in Deutschland zu (hier der Rotavirus). Bild: dpa

Die Zahl der Sterbefälle durch infektiöse oder parasitäre Krankheiten ist im Jahr 2012 um zehn Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit.

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          Infektionen sind immer häufiger für Todesfälle verantwortlich. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete, stieg die Zahl der Sterbefälle durch „infektiöse oder parasitäre Krankheiten“ 2012 um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch größer ist der Anstieg, wenn der Zeitraum von zehn Jahren betrachtet wird. Im Vergleich zu 2002 starben 75 Prozent mehr Menschen an Krankheiten wie beispielsweise einer Darminfektion oder einer Blutvergiftung. Allerdings waren sie insgesamt nur für gut zwei Prozent der 869.582 Todesfälle des Jahres 2012 verantwortlich.

          Die häufigste Todesursache bleiben Herz-Kreislauferkrankungen. 40,2 Prozent aller Sterbefälle wurden so verursacht - vor allem bei älteren Menschen. 92 % der an einer Krankheit des Herz-Kreislaufsystems Verstorbenen waren 65 Jahre und älter. Zweithäufigste Todesursache sind weiterhin Tumore: Bei mehr als einem Viertel aller Verstorbenen des vergangenen Jahres spielte ein Krebsleiden eine Rolle.

          32.931 Sterbefälle waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung zurückzuführen. Das sind 3,8 % aller Todesfälle.

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