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Raumfahrt : Start neuer Ariane-5-Rakete abgebrochen und verschoben

  • Aktualisiert am

Vorbereitungen zum Start einer Ariane-5-Rakete Bild: dpa

Weil es ein Problem mit den Versorgungsarmen der oberen Stufe gegeben hat, muss der Jungfernflug der neuen Ariane-5-Rakete verschoben werden.

          Die europäische Raumfahrt hat in der Nacht zum Freitag einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Start einer neuen Ariane-5-Rakete vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana musste kurz vor Ende des Countdowns und Zündung der Haupttriebwerke wegen einer Fehlermeldung abgebrochen werden, wie die Betreibergesellschaft Arianespace mitteilte.

          Das Triebwerk der Rakete sei nicht gezündet worden, sagte der Chef der Betreibergesellschaft Arianespace, Jean Yves Le Gall, am Freitagmorgen auf dem Raumfahrtbahnhof Kourou in Französisch-Guyana. Der Startvorgang sei abgebrochen worden, weil es offenbar ein Problem mit den Versorgungsarmen der oberen Stufe gegeben habe.

          Neuer Versuch in einigen Tagen

          Ein neuer Startversuch für den Jungfernflug der mit zwei Satelliten bestückten Rakete werde frühestens in einigen Tagen unternommen, sagte Le Gall. Experten hätten bereits mit der Suche nach dem Fehler begonnen. Die beiden Satelliten, die die Ariane rund 36.000 Kilometer hoch über die Erde bringen sollte, der Fernseh- und Multimedia-Satellit Hot Bird tm7 sowie der Forschungssatellit Stentor, seien unversehrt, hieß es. Es war der erste Start einer Ariane 5-Plus mit der leistungsstarken neuen Oberstufe, die es ermöglichen soll, jeweils zwei Satelliten gleichzeitig zu befördern.

          Die stärkste zivile Trägerrakete der Welt kann Nutzlasten von bis zu zehn Tonnen ins All befördern.

          In Jahren mit einer geringeren Zahl neuer Satelliten und eines verschärften Konkurrenzkampfes will Arianespace mit der neuen Ariane 5-Plus bei den kommerziellen Satelliten die Nase vorn behalten. Die starke neue Trägerakete kann bis zu zehn Tonnen Nutzlast in den Weltraum bringen.

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