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Spielwaren : Steiff leidet unter elektronischer Konkurrenz

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Der Plüschtierhersteller Steiff leidet unter der elektronischen Konkurrenz auf dem Spielzeugmarkt.

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          Der Plüschtierhersteller Steiff leidet unter der elektronischen Konkurrenz auf dem Spielzeugmarkt. „Es war klar, dass uns das mal trifft. 2001 haben wir deshalb nicht den Vorjahresumsatz von 60,333 Millionen Euro erreicht“, sagte der Chef des schwäbischen Familienunternehmens, Richard Hussmanns.

          Zum 100. Geburtstag des Teddy-Bärs in diesem Jahr starte Steiff daher eine Offensive in der Baby- und Kinderpalette. „Wir haben die Kinder vernachlässigt. Sie müssen wieder unser Schwerpunkt werden“, erklärte Hussmanns. Auf der Nürnberger Spielzeugmesse wird das Unternehmen diese Woche 163 neue Plüschtiere (Markenzeichen: Knopf im Ohr) vorstellen.

          Steiff verkauft pro Jahr 1,5 Millionen Stofftiere in alle Welt und ist die vergangenen Jahre durch häufige Managerwechsel aufgefallen. Im März, kündigte Hussmanns an, soll eine neue Doppelspitze für das Unternehmen mit Sitz in Giengen präsentiert werden. Er selbst ziehe sich dann wieder auf den Vorsitz der Holding zurück, in der die Anteile der vier Familienstämme gebündelt werden.

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