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Spanien : Tote und Verletzte bei Flugzeugunglück in Malaga

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Bei der Notlandung einer kleinen Linienmaschine kamen in der Nähe von Malaga mindestens drei Menschen ums Leben. 44 Passagiere waren an Bord des Flugzeugs.

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          Bei der Bruchlandung einer spanischen Passagiermaschine an der Costa del Sol sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 17 Menschen sind verletzt worden, als das zweimotorige Propellerflugzeug in Malaga an der spanischen Mittelmeerküste in Flughafennähe auf einer Straße notlanden musste.

          Die Rettungskräfte hatten zunächst von vier Toten gesprochen. An Bord des Flugzeugs waren 44 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Ein Passagier berichtete nach Angaben des spanischen Rundfunks, beim Landeanflug sei einer der beiden Propeller ausgefallen. Der Rumpf der Maschine, die neben der Straße in einem Feld landete, brach bei dem Manöver hinter den Tragflächen auseinander. Unter den Verletzten waren auch die beiden Piloten.

          Das Flugzeug der spanischen Gesellschaft Binter Mediterraneo vom Typ CN-235 war auf dem Weg von der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla nach Malaga. Die CN-235 war mit 44 Passagieren voll besetzt. Im Mai und Juni waren in der Türkei zwei Militärmaschinen dieses Typs abgestürzt, dabei starben 38 Menschen. Der spanische Flugzeugbauer CASA hatte daraufhin einen Fehler im Kontrollsystem der Tragflächen eingeräumt.

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