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Software : Gravierende Sicherheitslücke im AOL Instant Messenger

  • Aktualisiert am

Millionen User verunsichert: Sicherheitslücke im AOL Instant Messenger Bild: dpa

Eine Sicherheitslücke im AOL Instant Messenger schreckte rund 100 Millionen User auf. Das Programm soll es Hackern ermöglichen, fremde Rechner zu manipulieren.

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          Beim AOL Instant Messenger (AIM), der Telegramm-Software des Internetanbieters America Online, klafft nach eigenen Angaben eine Sicherheitslücke. "AOL hat das Problem identifiziert und wird es schnellstens lösen", versprach Unternehmenssprecher Jens Nordlohne am Donnerstag in Hamburg.

          AIM erlaubt Hackern Zugriffe auf völlig fremde Computer. Nordlohne betont aber, dass nach den bisherigen Erkenntnissen kein Anwender der Software Opfer eines solchen Angriffs geworden sei. Laut Expertenmeinung, wie beispielsweise auf der Seite http://www.w00w00.org (siehe Link), geht die Sicherheitslücke zurück bis zur Version 4.3 des Programmes.

          "Die Kuh ist vom Eis"

          "Die Kuh ist vom Eis", sagte Nordlohne am Donnerstag Abend zu FAZ.NET. Er erwarte noch am selben Tage Nachricht von der Firmenzentrale in Dulles (US-Bundesstaat Virginia), dass das Problem gelöst sei. Für die Nutzer geht das alles unbemerkt über die Bühne: Sie müssen weder ein Update herunterladen oder die Konfiguration ändern, die Steuerung erfolgt zentral von Dulles aus.

          In der Zwischenzeit empfiehlt www.w00w00.org, die Einstellungen des AIM so zu ändern, dass man nur noch von Personen kontaktiert werden kann, die auf der persönlichen Kontaktliste stehen. AIM wird weltweit von rund 100 Millionen Menschen benutzt.

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