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Neues von den Promis : Filmemacher Michael Bay muss wegen toter Taube vor Gericht

  • Aktualisiert am

Regisseur Michael Bay bei einer Premiere in New York 2011 Bild: AP

Beim Dreh eines Films in Italien soll das Tier 2018 getötet worden sein. Da Tauben unter Schutz stehen, muss sich der „Transformers“-Regisseur nun verantworten. Er streitet die Vorwürfe ab.

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          Der Filmemacher Michael Bay wird in Italien wegen der Tötung einer Taube am Set des Films „6 Underground“ 2018 angeklagt, wie die Nachrichtenwebsite „TheWrap“ berichtet. Bay habe über die Jahre mehrfach versucht, den Fall mit den italienischen Behörden zu klären, blieb jedoch erfolglos. Der 57-Jährige wies die Anschuldigungen vergangene Woche nochmals kategorisch zurück.

          Gegenüber „TheWrap“ beteuerte Bay, dass in keiner der Produktionen, für die er in den letzten 30 Jahren gearbeitet habe, je ein Tier zu Schaden gekommen sei. „Ich bin ein bekannter Tierfreund und großer Tieraktivist“, so der „Transformers“-Regisseur.

          Bay wird vorgeworfen, dass unter seiner Aufsicht eine Brieftaube bei den Dreharbeiten zu seinem Film von einem Kamerawagen überrollt und getötet worden. Eine anonyme Person habe den Vorfall fotografiert und das Bild an die italienischen Behörden weitergeleitet. Einer anderen Person zufolge seien für die Szene eine Gruppe von Tauben und eine Windmaschine eingesetzt worden, als der vermeintliche Unfall geschah. „TheWrap“ bezieht sich auf anonyme Quellen, die am Set gearbeitet haben.

          Geschützte Art in Italien

          Tauben sind in Italien eine geschützte Art. Ein Gesetz verbietet, Wildvögel (einschließlich Tauben) zu verletzen, zu töten oder zu fangen. Auch in der Europäischen Union sind Tauben durch die Vogelschutzrichtlinie geschützt. Da Bay verantwortlich für die Dreharbeiten ist, hätte er den Umgang mit Tieren beaufsichtigen müssen. Für die Verletzung dieser Pflicht sei er nun angeklagt, wie sein Anwalt Fabrizio Sigma mitteilte.

          Bay beharrt darauf, dass kein Tier unter seiner Aufsicht zu Schaden gekommen sei. „Wir haben eindeutige Videobeweise“, so Bay, „und eine Vielzahl von Zeugen und Sicherheitsbeauftragten, die uns von diesen Behauptungen entlasten. Und sie widerlegen das eine Paparazzi-Foto, das eine falsche Geschichte erzählt.“ Da das Gerichtsverfahren noch laufe, könne er keine Einzelheiten preisgeben.

          Gerichtsverfahren läuft

          Sein Anwaltsteam habe im vergangenen Jahr dreimal versucht, den Fall vor Gericht zu verhandeln. Die italienischen Behörden hätten Bay angeboten, eine geringe Geldstrafe zu zahlen, was er jedoch ablehnte. „Ich wollte mich nicht mit einer Zahlung schuldig bekennen, einem Tier Schaden zugefügt zu haben“, so Bay. Er hoffe nun darauf, bei seiner Anhörung vor Gericht die Dinge klarstellen zu können, sagte er weiter.

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