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Herzblatt-Geschichten : Ich dachte: Spinnt die jetzt?

Wenn Fernsehen verbindet: Promi-Paar Kusmagk und Hönscheid lernten sich bei einer Show kennen. Bild: dpa

Ob durch Tinder, in der Kneipe oder über Singlebörsen: Wer sich verliebt, ist glücklich – das wusste schon Hermann Hesse. Die Promis nehmen sich ein Beispiel: Frühlingsgefühle im Anmarsch!

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          Wo hast du deine große Liebe kennengelernt: Nicht jeder wird die Frage gern beantworten. Bei einer Singlebörse wie dem Willigkeits-Schnellcheck Tinder? Nachts um zwei in der Kneipe, als alle anderen schon gegangen waren? Oder gar, wie das Promi-Paar Peer Kusmagk und Janni Hönscheid, bei einer Fernsehshow, in der beide durchgehend nackt auftraten? So was möchte man keinem erzählen, schon gar nicht öffentlich. Von anderem Kaliber ist da die Antwort, die Trigema-Chef Wolfgang Grupp der Bunten gibt: „Nach einer Auerhahn-Jagd vor 31 Jahren in der Steiermark.“ Und es wird noch besser: „Baron von Holleuffer hatte mich zu einem Kaffee eingeladen. Dazu gesellte sich seine Frau mit ihrer Tochter Elisabeth. Die junge Studentin war sehr hübsch, sehr wohlerzogen und ich dachte mir, sie könnte die Mutter meiner Kinder werden.“ Nehmt das, Tinder-Pärchen!

          Jörg Thomann

          Redakteur im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Eher in die Skurrilitäten-Ecke fallen die Anfänge von Stefan Mross und Anna-Carina Woitschak. „Herr Mross, im vergangenen Juni sagte Anna-Carina Ihnen während Ihrer TV-Show, sie hätte sich in Sie verliebt“, erinnert die Bild-Zeitung, und Mross sagt: „Ich dachte: Spinnt die jetzt? Dann zauberte sie eine Holz-Marionette hervor, die so aussah wie ich.“ Anna-Carina ergänzt: „Diese Liebeserklärung traf damals nur auf die Puppe zu. In dem Moment spürte ich aber zwischen Stefan und mir schon eine gewisse Magie.“ Nun sind sie glücklich zusammen und nennen sich, wie Anna-Carina offenbart, „Schatz und Schatzi“. Sollte ihnen das einmal langweilig werden, schlagen wir alternativ vor: Maus und Mausi, Schulz und Schulze oder Stefan und Stefanie – obwohl, das geht nicht, das stammt ja aus der Zeit, als Mross mit Stefanie Hertel verheiratet war.

          Keine Marionetten, aber andere kuriose Dinge zaubert Verona Pooth hervor, wenn sie mit ihrem Sohn San Diego „die lustige Show ,Comeback oder weg?‘“ bestreitet, wie Das Goldene Blatt weiß. „Darin zeigt etwa Mama Verona ihrem Nachwuchs, was früher angesagte Produkte waren. Darunter ein Röhrenfernseher, eine aufblasbare Trockenhaube oder die beliebte ,Diddl‘-Maus.“ Und wer könnte eine solche Sendung besser präsentieren als die früher angesagte Verona Pooth? Mal schauen, ob ihr Sohn am Ende befindet, dass die Moderatorin ein Comeback verdient hat – oder dass sie wegkann.

          Auf bestem Wege zum Star

          Einen neuen Job hat Frank Elstner für Thomas Gottschalk im Sinn: Er würde ihn, wie er Bild sagt, ins Dschungelcamp schicken. Ist aber, wie er versichert, lieb gemeint: „Den könnte ich mir mit seinem Witz im Dschungel sehr gut vorstellen. Ich würde auch versuchen, einen Arzt aus der Berliner Charité und Ulrich Wickert zu gewinnen.“ Wickert und Gottschalk, okay, aber wozu der Arzt? Wegen des fortgeschrittenen Alters der Herren?

          Schafft Gottschalk den Sprung vom Show-Titanen zum Dschungelkönig?

          Elstner lässt Bild auch auf seinen Schreibtisch schauen, wo unter anderem eine kleine Skulptur steht, die ein Schwan sein könnte, aber auch eine Schlange. „Für die ZDF-Serie ,Die stillen Stars‘ interviewte ich 138 Nobelpreisträger“, erklärt er. „Sie schenkten mir diese Skulptur.“ 138 Leute schenken gemeinsam diese lumpige Schwanenschlange? Ist die Nobelpreiskohle denn schon futsch? Sieht so aus, als hätte Elstner die Sendung auch „Die sparsamen Stars“ nennen können.

          Auf bestem Wege zum Star scheint Laura Wilde. „Löblich! Als engagierte Schlagersängerin lohnt sich der Blick in Die neue Frau, weiß Laura Wilde (28)“, schreibt Die neue Frau neben ein Foto, auf dem Wilde in dem Heft blättert. „Unsere Redaktion ist begeistert und wünscht eine spannende Lektüre!“ Auch Woche der Frau ist begeistert: „Wir müssen schon sagen: Die Frau hat Geschmack!“, freut sich das Heft über ein Foto, auf dem Wilde die Woche der Frau liest. Und auch im Echo der Frau begegnet uns Laura Wilde. In der Hand hält sie – nein, nur ein Osterkörbchen, keine Ausgabe vom Echo der Frau. Das Heft hatte der Fotograf wohl dummerweise vergessen.

          Helenes Traummann

          Über Wildes berühmte Kollegin Helene Fischer schreibt Echo der Frau: „Jetzt liebt sie einen waschechten Traummann“ – und wir dachten: Wie, ist sie nicht mehr mit dem Silbereisen zusammen? Doch, aber der spielt jetzt einen Offizier auf dem „Traumschiff“, und Echo der Frau weiß: „Frauen stehen auf Männer in Uniform. Der Grund: Sie erwecken den Eindruck, zu beschützen und zu helfen, sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitmenschen und schaffen Vertrauen.“ Da rücken wir doch gleich stolz unsere Redakteursuniform zurecht.

          Ein Herz und eine Seele: Prinzessin Madeleine mit Traumann Christopher O’neill

          Einen Traummann weiß laut Neuem Blatt auch Prinzessin Madeleine an ihrer Seite: „Ausgerechnet ihr Ex-Verlobter Jonas Bergström (38) saß mit einer Herrenrunde im Lokal ,Bardot‘, als sie mit Chris zur Tür hereinkam. Der Mann, der ihr vor sieben Jahren das Herz gebrochen hat! Grund genug für Chris, seine Frau zu rächen.“ Angeblich aber griff Chris nicht zu Pistole oder Degen, sondern „bestellte eine Runde Schnäpse an Jonas’ Tisch und forderte ihn zum Trink-Wettstreit heraus.“ Eine Stunde habe das gedauert, Madeleine sei von Chris’ „Heldentat schwer beeindruckt“ gewesen. Toll, womit man Frauen so beeindrucken kann. Um seine Frau noch mehr zu rächen, fährt Chris demnächst dann vielleicht gemeinsam mit Jonas in den Urlaub.

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