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Herzblatt-Geschichten : Total vibriert

  • -Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Lebenshilfe von Prominenten: Wie Keith Richards reagierte, als Uschi Obermaier sich vor ihm die Kleider vom Leib riss, warum Sasha besser alleine wohnen sollte und warum man als Frau auch mit Omar Sharif nicht glücklich wird.

          Das Leben ist ziemlich schön, oder? Wir jedenfalls sind vergnügt, denn in der Knallpresse gibt es wieder viele gute Geschichten, zum Beispiel die über Uschi Obermaier. Für die Jüngeren: Uschi Obermaier sah einst total süß aus, so eine gertenschlanke Mischung aus Nastassja Kinski und unserer neuen kroatischen Redaktionsassistentin Marija (23). Jedenfalls waren 1968 ff. alle Männer, vor allem die Spießer, scharf auf Uschi und beneideten die Männer der Kommune 1, in der es angeblich wild durchein-anderging, was in Wirklichkeit aber eigentlich recht harmlos war.

          Jedenfalls ließ die Uschi nichts anbrennen oder abblitzen und erinnert sich in Bild auch dankbar an den Gitarrengott Jimi Hendrix: „Seine Sprache war nur noch ein leises Atmen in meinem Ohr, und mein Körper hat sofort total vibriert. Wir rauchten was und waren wie zwei Katzen miteinander.“ Und bei Mick Jagger schmolz sie „vor seiner Sinnlichkeit förmlich dahin. An mir gefielen ihm ausgerechnet meine Bauchmuskeln.“ Was heißt hier „ausgerechnet“? Bauchmuskeln bei Frauen sind wirklich total toll, das kann Heidi Klum sicherlich auch bestätigen. Deren Schönheitsrezept ist übrigens ganz einfach, wie sie im Tagesspiegel verriet: „Ich glaube an gute Gesichtspflege, gute Ernährung und gute Laune.“

          Gottschalk beneidet den Papst

          Das tun wir auch, aber noch mal zurück zur Geschichte der O. Die Uschi hatte ja auch mehrere Jahre was mit dem Keith Richards von den Stones: „Er war der ehrenwerteste von allen bösen Buben, die ich kannte.“ Besonders interessant aber scheint uns mal wieder, was Uschi aus der Welt der Musiker erzählen kann. Keith Richards zum Beispiel reagierte auf Avancen mit stoischer Ruhe, „während sich die Frauen die Kleider runterrissen oder sich vor ihm zu Boden warfen. Keith ließ das kalt.“

          Wir ahnen, Männer, dass Sie dies mal wieder mit nacktem Neid registrieren, aber wir sagen kalt, da hätten Sie halt Musiker werden müssen, dann würden sich selbst vor Ihnen die Frauen zu Boden werfen und sich die Kleider herunterreißen, aber wir können Sie hier nicht dauernd betutteln, wir müssen die Knallblätter lesen, was zum Beispiel sagt in Revue Thomas Gottschalk über den Papst? „Der Mann interessiert mich natürlich schon aufgrund der Art und Weise, wie er sich anzieht. Da bin ich etwas neidisch auf diesen weißen, knöchellangen Mantel.“

          Lieber auseinander ziehen

          Ansonsten haben wir Ihnen lauter gute Dinge mitzuteilen. Prinzessin Victoria von Schweden hat erstmals öffentlich ihren Freund geküsst, Landrätin Pauli, die wo gegen den Stoiber-Edmund stänkert, hat „weder ein Problem mit Alkohol noch mit Männern“, Dieter Bohlens Ex Estefania hat möglicherweise einen neuen Freund (dessen Name wie aus einem schlechten Roman klingt: Pino Persico), und Fürst Albert hat mit seiner südafrikanischen Schwimmerin einen Liebesurlaub in Kitzbühel verbracht. Die Bunte-Reporter gerieten über Charlene so aus dem Häuschen, dass ihnen die Syntax verrutschte: „Immer schaut sie einem in die Augen, nie verhuscht, bescheiden, über den Dingen stehend, niemals genervt, in sich ruhend, findet alles spannend.“

          Na prima, sollte es, liebe Leser, in Ihrer Beziehung aber mal nicht so gut klappen, dann ziehen Sie vielleicht auseinander. Viele Paare leiden unter Alltagsproblemen wie Rülpsen oder Ordnungsfimmel. So klagt der Sänger Sasha in Bunte: „Ich gieße mir Wasser ein und trinke. Rühre ich dann das Glas fünf Minuten nicht an, ist es weg und abgespült.“ Sehen Sie, hätte jeder seine eigene Wohnung, würde das kaum vorkommen. Überdies fanden Psychologen heraus: „Wer mit räumlichem Abstand liebt, ist seinem Partner näher.“ Und laut Revue drückt der amerikanische Psychologe mit dem wenig vertrauenerweckenden Namen David Schnarch es so aus: In der Liebe müsse man auch „Fremdheit pflegen“.

          Omar Sharif fragt nicht um Erlaubnis

          Aber eine Garantie fürs Glück ist das natürlich auch nicht. Zehn Jahre lang vier Mal die Woche kam Omar Sharif in Andréa Férreols Wohnung, wie sie in Neue Welt berichtet, um sie dort zu lieben. Doch auf die Frage „Hat er auch Sie betrogen?“ antwortet sie: „Da bin ich ganz sicher. Ein Mann wie Omar Sharif fragt nicht nach Erlaubnis. Er tut es eben.“

          Im übrigen sind wir und unsere Assistentinnen von der taz gelobt worden, echt: „Nur naive Feministinnen“ würden sich an unseren Redaktionsassistentinnen stören, stand da, „in Wahrheit entlarvt Lückemeier in der bewusst ironischen Übersteigerung den alltäglichen Sexismus und den inhaltsentleerten Körperfetischismus eines Teils unserer Gesellschaft“. Äh, wie? Ach so, ja. Genau. Endlich hat es mal jemand kapiert. „Marija, wo bleibt der Champagner?“, rufen wir überglücklich, und schon kommt die schöne junge Kroatin mit ihren schwarzen Löckchen und ihrem Schürzchen und dem Röckchen und den Gläschen, und da fühlen wir uns super und stoßen an auf das Wohl der taz.

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