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Herzblatt-Geschichten : Roberto Blanco kennt sich aus

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Roberto Blanco: Ein Faible für hässliche Oberbekleidung Bild: ddp

Wie es dem einundsiebzigjährigen One-Hit-Wonder Roberto Blanco seit Jahrzehnten gelingt, seinen Stammplatz auf dem Boulevard zu verteidigen, ist eigentlich schon erstaunlich genug - aber der Mann hat offenbar auch noch eine Affäre nach der anderen. Die neuen Herzblatt-Geschichten.

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          Endlich wäre jetzt also auch die Frage geklärt, warum George Clooney seiner hübschen Freundin Sarah Larson den Laufpass gegeben hat. Ganz einfach: Sie hat sich die Brüste vergrößern lassen, und „George wollte absolut nicht, dass sie sich unters Messer legt“, verriet ein Bekannter des Schauspielers in Revue.

          Bevor sie dann aus der Zeitung von ihrer Trennung erfuhr, durfte sich die obenrum verstärkte Frau Larson allerdings noch in Clooneys Haus von der Operation erholen - wir finden das sehr rücksichtsvoll von ihm. Mit einem derart rigorosen Statement wider den Körbchengrößenwahn wollte sich der Hollywoodstar wahrscheinlich als Kandidat für den Alice-Schwarzer-Gedächtnispreis ins Gespräch bringen, gut möglich, dass er demnächst auch noch die KollegInnen von Emma zur Homestory in seiner Villa am Comer See empfängt. Alle anderen waren ja mittlerweile schon da.

          „Ich wollte immer einen weltgewandten Mann“

          Weniger Probleme mit unnatürlich prallen Brüsten hat Flavio Briatore (58), der kurioserweise in der gesamten Knallpresse ständig als Frauenheld und Vater von Heidi Klums Tochter gefeiert wird. Na ja, wie dem auch sei: Jetzt hat der Formel-1-Manager das Unterwäsche-Model Elisabetta Gregoriaci geheiratet, und wer weiß, vielleicht ist an ihr ja doch alles echt. Immerhin ist sie erst 28. Der Altersunterschied kümmert sie übrigens gar nicht, im Bunte-Interview zwitschert Elisabetta noch ganz verliebt und unbekümmert: „Ich wollte immer einen weltgewandten Mann, habe mich nie für Jungs interessiert.“ Hoffentlich gilt Letzteres auch für den frischgebackenen Ehemann.

          Trennung wegen einer Brust-OP: George Clooney und Sarah Larson

          Auf jeden Fall aber dürfte Frau Elisabetta Briatore-Gregoriaci Verständnis finden bei Doktor Maike Kohl-Richter, der neuen Gattin unseres allseits beliebten Altkanzlers. Denn zwischen ihr und ihm beträgt die Altersdifferenz sogar ganze 34 Jahre, weshalb trotzdem niemand auf die Idee käme, Kohl einen Playboy zu nennen.

          Im Gegenteil, wir dachten immer, diese Verbindung wurde gewissermaßen im Himmel geschlossen - aber dann mussten wir in Revue lesen, was Gabriele Pauli über die Kohl'sche Ehe denkt. Sie wissen schon: Das ist die ehemalige Latex-Landrätin aus dem Bayerischen, die dafür gesorgt hat, das der einst so stolze Freistaat inzwischen von einer komischen Schießbudenfigur regiert wird. Jedenfalls rechnet Frau Pauli eiskalt vor: „Tatsache ist, dass der Steuerzahler durch die Eheschließung von Helmut Kohl im Falle seines Ablebens die Pensionszahlung weiterführen muss. Seine 44-jährige Frau erhält dann 55 Prozent - ihr Leben lang.“ Hui!

          Stammplatz auf dem Boulevard

          Deutlich weniger gut versorgt sind da die Frauen eines anderen schwarzen Riesen, die Rede ist von Roberto Blanco. Wie es dem einundsiebzigjährigen One-Hit-Wonder (“Ein bisschen Spaß muss sein“) seit Jahrzehnten gelingt, seinen Stammplatz auf dem Boulevard zu verteidigen, ist eigentlich schon erstaunlich genug, aber der Mann hat trotz seiner furchtbar hässlichen Oberbekleidung offenbar auch noch eine Affäre nach der anderen.

          Das Neue Blatt hat mitgezählt und kommt zum Ergebnis, dass der Entertainer eintausend Frauen „kennt“, wie es etwas verschämt in dem Enthüllungsbericht heißt. Dass da nicht jede Einzelne mit einer saftigen Apanage abgefunden werden kann, versteht sich von selbst. Aber wenn wir lesen, wo Roberto Blancos langjährige Ehefrau Mireille heute haust und dass eine gewisse Hermine Baumhackl sich neuerdings wieder mit Haareschneiden über Wasser halten muss, obwohl sie zwanzig Jahre lang den Status der „Dauergeliebten“ innehatte - dann stimmt uns das alles doch arg traurig.

          Was zählt, ist allein die Liebe

          Es gibt jedoch auch gute Nachrichten, und zwar ausnahmsweise aus dem englischen Königshaus: Dort haben sich plötzlich alle lieb. Zwischen Charles und Camilla herrscht endlich wieder Burgfrieden, nachdem die resolute Prinzgemahlin die „attraktive Privatsekretärin“ ihres Gatten aus dem Palast geekelt hat. Klingt erstmal hart, kann man aber verstehen. Denn in Neue Welt steht schwarz auf weiß, die Geschasste habe Charles „allein 73 Mal“ in ihrem Londoner Apartment empfangen.

          Ob sie ihn auch 73 Mal allein empfangen hat, das erfahren wir leider nicht, dafür aber in 7 Tage die ganze Wahrheit über William und Kate Middleton. Demnach hat der Prinz seiner „Waity Katie“ endlich die ewige Treue geschworen - und zwar ganz pathetisch an Dianas Grab. Das Goldene Blatt kommt zu einem ähnlichen Ergebnis, nur vor anderer Kulisse: „Der Prinz bat seine Liebste an einen ruhigen Tisch im Londoner Royal Lancaster Hotel. William nahm Kates Hand und redete so lange, bis Kate vor Rührung zu einem Taschentuch griff.“ Ob nun im Hotel oder auf dem Friedhof, was zählt, ist doch einzig und allein die Liebe. Andererseits: Lebenslänglich 55 Prozent von Helmut Kohls Rente wären sicher auch nicht zu verachten.

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