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Herzblatt-Geschichten : Nachts im Ehebett

Im Fernsehen gibt er den Saubermann, privat verbrennt er sich gerne die Finger: Jörg Pilawa Bild: dpa

Für Politik interessieren sich Klatschblätter und „Blödmöhren“ bekanntlich nicht. Dafür wird die Beziehung von Heidi Klum zur Angelegenheit für die „Weltpresse“. Noch wichtiger ist nur die Gesundheit von Florian Silbereisen.

          Chance vertan, Jörn Schlönvoigt. Da haben Sie, Sänger und Soap-Darsteller, die Möglichkeit, im Neuen Blatt aufzuräumen mit dem Vorurteil, die junge Generation sei selbstsüchtig und unpolitisch. Und Sie antworten auf die Frage, mit wem Sie mal einen Tag lang tauschen wollten, auch ganz vielversprechend: mit Angela Merkel. So weit, so erfreulich. Statt aber hinzuzufügen, Sie würden dann endlich die Probleme dieser Welt angehen, sich Putin zur Brust nehmen oder die Salafisten, geben Sie als Begründung an: „Der Blick aus ihrem Büro muss fantastisch sein.“ Mensch, Schlönvoigt! Auch nicht ganz durchdacht scheint uns, dass Sie an gleicher Stelle Ihre Spitznamen offenbaren: „Schlöni, Hugo und Blödmöhre.“ Zumindest Letzteren hätten wir verschwiegen.

          Jörg Thomann

          Redakteur im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dass Ehrlichkeit heikel sein kann, muss auch Oliver Pocher erfahren, den Intouch ausschimpft: „So gemein demütigt er Sabine!“ In einem Radiointerview nämlich hat Pocher auf die Frage, ob es mit Sabine Lisicki die große Liebe sei, geantwortet: „Ich bin da relativ realistisch, dass ich davon ausgehe, dass es höchstwahrscheinlich nicht die letzte Beziehung weder für sie noch für mich gewesen ist.“ Wohlgemerkt, sie sind noch zusammen. Doch vielleicht ist Sabine gar nicht sauer, bekanntlich schätzen Frauen an Männern ja vor allem Humor, Treue und relativen Realismus.

          Jeden Tag eine Stunde gähnen

          Auf relativ realistische Weise hat sich auch Vito Schnabel, der Jungspund an der Seite Heidi Klums, am Flughafen von ihr verabschiedet. „Heidi nimmt das Gesicht ihres jungen Liebhabers in beide Hände, sucht seinen Blick, lächelt ihn an, zieht ihn an sich, küsst und umarmt ihn“, protokolliert Bunte. „Und er? Der 28-Jährige vergräbt seine Hände in den Hosentaschen, dann gähnt er.“ Hoffentlich hat er wenigstens seinen Kaugummi rausgenommen. Das Neue hat ebenfalls zugeguckt und stellt fest: „Während sie ihre Hände zärtlich um sein Gesicht legt, schaut er erstmal auf sein Smartphone.“ Womöglich sucht er nach Tipps, um sich der Umklammerung zu entziehen.

          Florian Silbereisen – eine tickende Zeitbombe

          Zu den Voyeuren zählt auch OK!, das einen Ring an Heidis Hand entdeckt hat und schlussfolgert: „Ja, ich will! Heidi verlobt“. Denn sie „tritt ein drittes Mal vor den Altar, da ist sich die Weltpresse sicher“. Ist sie das? Wir sind es keineswegs, und wir sind ebenfalls Weltpresse! Sicher jedenfalls ist sich OK!: „Zeitlich gesehen könnte das Timing für einen Antrag auch nicht besser sein“, heißt es dort. Na gut, wenn schon das Timing zeitlich stimmt, dann haben auch wir vom Feeling her ein gutes Gefühl.

          Es ist die relativ große Liebe: Oliver Pocher und seine Bum-Bum-Bine

          Dann wird auch Vitos Gähnen kein Ausdruck von Langeweile gewesen sein, sondern Frühsport. Deutschlands Großmediziner Dietrich Grönemeyer nämlich rät im Goldenen Blatt, „sich eine Stunde am Tag auch wirklich zu bewegen. Dazu gehört auch, sich morgens nach dem Aufstehen ausgiebig zu dehnen. Oder auch lange zu gähnen. Klingt komisch, aber mit intensivem Gähnen atmet man aus und ein und bekommt so wieder ganz viel Sauerstoff in die Lunge.“ Insofern haben auch wir unser sportliches Pensum für heute erfüllt, wir haben mindestens eine Stunde lang intensiv gegähnt.

          Sie ist so heiß wie ein Vulkan

          Wir bleiben im Gesundheitsbereich: „Florian Silbereisen – Macht ihn die Liebe zu Helene krank?“, titelt Die neue Frau. Flori nämlich hat sich, wir berichteten, Helenes Porträt auf den Arm tätowieren lassen. „Etwa auf Kosten seiner Gesundheit?“, bangt Die neue Frau. Weil laut Stiftung Warentest bestimmte Tattoofarben „für Allergiker gefährlich“ sein können, könnte das Tattoo „eine tickende Zeitbombe“ sein: „Oh Flori, was hast du dir vielleicht angetan?“ Helene Fischer übrigens hat das Tattoo zunächst gar nicht für echt gehalten: „,Ich dachte erst, das ist Henna‘, sagte sie später.“ Keine Ahnung, wer das nun wieder ist, aber Helene sieht es auch nicht sehr ähnlich.

          Michelle Hunziker mit Ehemann Tomaso Trussardi: Das Verführen hat sie ihrer Tochter leider nicht beigebracht

          Ebenfalls nicht ungefährlich lebt Jörg Pilawa. „Heißes Geständnis – Das passiert nachts in seinem Ehebett!“, posaunt Freizeitwoche. Was dort passiert, enthüllt Pilawa selbst: „Ich habe eine sehr dünne Decke – und habe im Bett nie etwas an. Meine Frau Irina (42) hat eine dicke Decke, eine Wärmedecke, und viel an. Und wenn ich nachts mal rüberfasse, um zu gucken, ob sie noch da ist, habe ich Brandblasen wegen dieser Decke.“ Weiß Gott, wie er das anstellt, doch er sollte, bevor er noch mehr Brandblasen bekommt, sich besser anziehen. Dann müsste er sich vielleicht auch nicht mehr sorgen, ob seine Frau noch da ist.

          Über ihr Intimleben spricht Michelle Hunziker nicht, dafür umso offenherziger über dasjenige ihrer 17 Jahre jungen Tochter. Von Gala befragt nach Aurora und den Jungs, plaudert sie los: „Die arme Auri. Ich muss hier jetzt mal für Klarheit sorgen: Bisher war meine Tochter erst einmal mit einem Jungen fest zusammen. Und zwar mit Giacomo. Das war aber auch nach zwei Monaten schon wieder vorbei – und Auri am Boden zerstört.“ Francesco oder Luca hingegen, so Mama Hunziker weiter, seien „nur gute Freunde“ und Aurora selbst „in Sachen Jungs“ übrigens „keine Verführerin“. Nachdem die Welt das jetzt alles weiß, können wir Michelle Hunziker nur beipflichten: Die arme Auri.

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