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Sigmar Gabriel : Ministerielles Downdressing

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Es war wohl sehr heiß im internationalen Wildniscamp Bild: ddp

Erst Grönland, dann Bayerischer Wald: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte auf seinen Dienstreisen in diesem Sommer unter erheblichen Temperaturschwankungen zu leiden. Vom Fleece-Pullover wechselte er zum weit geschnittenen Hemd.

          Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte auf seinen Dienstreisen in diesem Sommer unter erheblichen Temperaturschwankungen zu leiden. Erst fuhr er mit der Kanzlerin nach Grönland, um sich über die Folgen der Klimaerwärmung zu informieren, und musste sich dort dick mit Fleece-Pullover und Outdoor-Jacke vor Eiseskälte schützen. Später hatte er bei seiner Sommerreise in den Bayerischen Wald offensichtlich mit anderen Temperaturen zu kämpfen, extremer Hitze nämlich, die so viel Feuchtigkeit produzierte, dass auch das weit geschnittene Hemd nicht weiterhelfen konnte. Beim Besuch eines „Wildniscamps“ wählte er die höchste Stufe des politischen Downdressing: den Studentenlook. Das ausgewaschene Jeanshemd und der abgenutzte Ledergürtel sind ein Tribut an eine wichtige Klientel seines Ministeriums - Umweltschützer. In seltsamem Kontrast dazu steht seine ernste Miene, die der Minister allerdings immer aufsetzt, wenn ihn die vielen Umweltprobleme dieser Welt zu erdrücken scheinen.

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