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Siamesische Zwillinge : Trauern um Tabea - Beten für Lea

  • Aktualisiert am

Trauer um Tabea Bild: dpa/dpaweb

Der Zustand des operierten Zwillingsmädchens Lea wird von den Ärzten als „weiterhin kritisch, aber stabil“ bezeichnet. Hunderte gedachten bei einem Gottesdienst in Lemgo der verstorbenen Tabea.

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          Über 800 Menschen haben am Samstag im lippischen Lemgo in einem Trauergottesdienst der kleinen Tabea gedacht, die nach der Trennung von ihrer siamesischen Zwillingsschwester Lea am Donnerstag in Baltimore gestorben war. Auch die Großeltern der beiden Mädchen nahmen an der Trauerfeier teil, die im Gemeindesaal der Mennoniten in dem schlichten Klinkergebäude in Lemgo abgehalten wurde.

          Bei dem Gottesdienst beteten die Gläubigen auch für das Leben der kleinen Lea. Deren Zustand hatte das Kinderhospital der Johns Hopkins Universität in Baltimore (Bundesstaat Maryland) am Samstag morgen (Ortszeit) als „weiterhin kritisch, aber stabil“ bezeichnet. Ihre Zwillingsschwester Tabea, die die dreißigstündige Operation nicht überlebt hatte, soll in ihrer Heimatstadt Lemgo bei Detmold im engsten Familienkreis beigesetzt werden.

          Der Zeitpunkt der Überführung des toten Mädchens aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland stehe jedoch noch nicht fest, hatte der Leiter der mennonitischen Gemeinde, Nikolai Reimer, am Freitag gesagt. Die mennonitische Gemeinde in Lippe zählt rund 1000 Mitglieder - überwiegend Rußlanddeutsche aus Kasachstan.

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