https://www.faz.net/-gum-8il0p

Sexualdelikte an Universitäten : „Das ist Rape Culture“

  • -Aktualisiert am

„Vergewaltigung ist Vergewaltigung“: Ein Stanford-Student protestiert bei seiner Absolventenfeier gegen den Umgang der Administration mit sexuellen Übergriffen. Bild: AFP

Lange haben amerikanische Universitäten Sexualdelikte unter den Teppich gekehrt, um Studenten und Eltern nicht abzuschrecken. Jetzt haben Studenten dieser Kultur den Krieg erklärt. Ihre Waffe: ein altes Gesetz.

          9 Min.

          Kamilah Willingham ist keine, die weint, wenn sie ihre Geschichte erzählt. Sie ist keine von denen, die hysterisch werden oder wie in Trance reden, weil sie noch gar nicht begriffen haben, was ihnen passiert ist. Und sie ist vor allem keine von denen, die einfach schweigen. Willingham weiß, was ihr passiert ist, und sie scheut nicht davor zurück, ihre Geschichte wieder und wieder zu erzählen. Ihrer Freundin hat sie die Geschichte sofort erzählt, dann der Universität und der Polizei, dann einem Richter und schließlich einer Filmcrew des Senders CNN.

          Dabei ist ihre Geschichte, zumindest so, wie sie sie erzählt, eigentlich eine, bei der man sich schockiert die Hand vor den Mund schlagen müsste.

          Es passierte im Januar 2011, Willinghams drittes Jahr an der Harvard Law School. Sie ging aus, in eine Bar, gemeinsam mit einer Freundin und einem Freund, Brandon Winston, auch ein Harvard-Student. Die beiden kannten sich seit Jahren. Sie tranken, amüsierten sich, bis Willinghams Freundin zu betrunken war, um gerade zu stehen. Mit dem Taxi fuhren die drei die zehn Minuten zurück zu Willinghams Wohnung, während der Fahrt habe auch sie selbst das Bewusstsein verloren, sagt Willingham .

          Das nächste, an das sie sich erinnere, sei das Bild von ihrer halbnackten, immer noch bewusstlosen Freundin im Bett neben ihr gewesen, während Winston auf ihr selbst gesessen und sich an ihrer Unterwäsche zu schaffen gemacht haben soll. Sie habe ihn gefragt, was passiert sei. „Ich war das“, soll Winson gesagt und ihrer Freundin dabei mit einem Lächeln im Gesicht über den nackten Bauch gestrichen haben. Willingham meldete den Fall der Universität.

          Aber es gibt noch eine andere Version von Willinghams Geschichte. In der ist sie eine zurückgewiesene, gekränkte junge Frau, die sich aus Eifersucht das mit der Vergewaltigung ausgedacht hat. Erzählt wird diese Version von Winston, seinen Verteidigern, seinen Eltern, und einer Gruppe von Harvard-Professoren, die sich auf die Seite des Angeklagten gestellt haben. Nachzulesen ist sie im Detail online, denn Winstons Verteidigungsteam hat eigens für ihre Darstellung der Ereignisse in dieser einen Januarnacht eine Internetseite zusammen gestellt.

          Kamliah Willinghams Geschichte ist in Amerika kein Einzelfall

          Auf der Seite ist nachzulesen, dass Winston Willinghams Freundin nachts aufgeweckt habe, sie hätten sich geküsst, gemeinsam ihr Oberteil ausgezogen. Es sei alles in ihrem Einverständnis passiert. Am nächsten morgen hätten ihn dann die Liebkosungen von Willingham geweckt. Als ihm klarwurde, dass es sich um sie und nicht um ihre Freundin handele, habe er sie zurück gewiesen.

          Es gibt SMS von Winston an Willingham, die man als Geständnisse einer Vergewaltigung lesen kann. Zu finden sind sie verschachtelt unter den Beweisdokumenten auf der Internetseite von Winstons Verteidigung. „Ich bin zu weit gegangen“, schreibt er, und „es tut mir Leid.“ Vier Jahre zäher Gerichtsverhandlungen später steht das Urteil: ein paar Monate auf Bewährung. Als Sexualstraftäter wird Winston nicht registriert.

          Geschichten wie diese hört man in den Vereinigten Staaten ständig, alle paar Wochen kocht ein neuer Fall hoch. Erst vor wenigen Monaten erregte der Fall von Brock Turner großes Aufsehen, auch in Europa. Der Starschwimmer und Stanford-Student hatte eine bewusstlose Frau sexuell missbraucht, der Fall landete vor Gericht. Turner wurde zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt und ins Verzeichnis der Sexualstraftäter eingetragen.

          Stanford-Schwimmer Brock Turner auf dem Weg in den Gerichtssaal.
          Stanford-Schwimmer Brock Turner auf dem Weg in den Gerichtssaal. : Bild: AP

          Nach der Verkündung des Urteils war die Empörung hierzulande groß. Sechs Monate, das sei zu milde, hieß es. Sein Vater hatte Turner gar noch vor dem Richter mit dem Argument verteidigt, man solle seinen Sohn wegen „20 Minuten Aktion“ doch nicht lebenslang als Vergewaltiger brandmarken.

          Ein Gerichtsprozess? Nur im Ausnahmefall

          Was viele aber nicht wissen, ist, dass der Fall Brock Turner eine Ausnahme war. Nicht, weil die Strafe vergleichsweise milde ausgefallen ist. Sondern weil Turner überhaupt eine Strafe bekommt hat. Das ist in den Vereinigten Staaten bei sexuellen Übergriffen an Universitäten immer noch eine Seltenheit – obwohl statistisch laut Angaben des „National Sexual Violence Resource Center“ eine aus fünf Studentinnen während ihrer Zeit an einer amerikanischen Universität Opfer eines sexuellen Übergriffs wird.

          Auch der Fall von Willingham und Wiston kam zwar vor ein Gericht, das Urteil aber hatte letztlich kaum Gewicht, der Prozess dauerte ewig. Die eigentliche Macht, direkt darüber zu entscheiden, wie es im Leben von Winston und Willingham weitergeht, hatte die Universität, die die beiden damals besuchten: Harvard.

          Eine Ersatzjustiz, die schnell entscheiden kann

          In Amerika ist es üblich, dass Sexualdelikte bei den zuständigen Stellen an den Universitäten landen. Eine Kommission prüft die Anschuldigungen und kann schnell zu einem Urteil kommen. Zwar haben Universitäten nicht die Macht, Studenten, die sie für schuldig befinden, hinter Gitter zu bringen oder als Sexualstraftäter zu registrieren. Sie können den mutmaßlichen Täter allerdings suspendieren oder gar exmatrikulieren. Selbst falls parallel zu diesem Verfahren ein Strafprozess läuft – und das kommt äußerst selten vor – wissen die Opfer so zumindest, dass sie ihrem mutmaßlichen Peiniger auf dem Campus nicht über den Weg laufen werden.

          „Stanford beschützt Vergewaltiger“: Eine Studentin protestiert während ihrer Absolventenfeier.
          „Stanford beschützt Vergewaltiger“: Eine Studentin protestiert während ihrer Absolventenfeier. : Bild: AFP

          Zum Vergleich: In Deutschland gibt es solch eine Regelung bisher nur an wenigen Universitäten. Zwar müssen Mitarbeiter der Hochschulen sich an das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) halten, für Studierende gilt das allerdings nicht. Trotzdem können Studierende sich meist bei den Gleichstellungsbeauftragten ihrer Hochschule beraten lassen, eine Exmatrikulation ist aber an Hochschulen wie der Goethe-Universität Frankfurt streng an eine polizeiliche Anzeige gebunden. Wer nicht anzeigen will, läuft weiter das Risiko, dem Täter tagtäglich auf dem Universitätscampus zu begegnen.

          Eine Ausnahme bildet die Humboldt-Universität in Berlin, hier gilt für alle Angehörigen, auch für die Studierenden und Lehrenden, seit September 2014 zusätzlich zum AGG eine hauseigene Richtlinie. Nach dieser Verordnung können Studierende, die Opfer sexueller Gewalt oder Belästigung geworden sind, bei der Universität um Unterstützung bitten. Daraufhin kann von Seiten der Verwaltung unter anderem ein Disziplinarverfahren eingeleitet und der Täter im Extremfall von der Lehre ausgeschlossen werden. An eine polizeiliche Anzeige ist das Verfahren nicht gebunden – „mit der Strafbarkeit hat das nicht unmittelbar zu tun,“ sagt Amrei Sander, stellvertretende Frauenbeauftragte der Humboldt-Universität. „Es geht uns hier um Diskriminierung im Sinne des AGG.“

          Ein gutes Image und Gerechtigkeit schließen sich gegenseitig aus

          Der Erfolg, den diese Ersatzjustiz des Hochschulsystems verspricht, ist allerdings in Amerika mehr Wunschdenken als Realität. Denn wenn ein Täter von der Universität für schuldig empfunden wird, geht das, anders als bei der Humboldt-Universität, in die öffentliche Statistik der Universität ein. Eine Eliten-Schule, an der 20, 30 oder gar 50 Studentinnen vergewaltigt wurden? Die Eltern potentieller Studienanfänger werden es sich zweimal überlegen, ob sie ihr Kind dort hinschicken, der Gefahr aussetzen und dafür noch die saftigen Studiengebühren zahlen wollen. Doch das amerikanische Hochschulsystem lebt von dem Geld der Eltern ihrer Studenten – es ist eine Industrie, die ein Produkt verkauft, kein rein staatliches Bildungsorgan wie in Deutschland. Und darin liegt das eigentliche Problem.

          Die Studentinnen Annie Clark und Andrea Pino von der University of North Carolina in Chapel Hill deckten mit einem Dokumentationsteam des amerikanischen Senders CNN auf, wie sich die Marketingstrategie der Universitäten und der Wunsch nach schneller Gerechtigkeit für Opfer von Sexualdelikten gegenseitig ausschließen. Die Zahlen, die die beiden in ihrer Dokumentation „The Hunting Ground“ – auf deutsch „Der Jagdgrund“ – nennen um ihre Aussage zu unterstützen, sind erschreckend. Das schockierendste Beispiel liefert die Elite-Universität Stanford: Hier wurden zwischen 1996 und 2013 ganze 259 Sexualdelikte bei der Hochschule gemeldet. Ein einziges Mal wurde daraufhin ein Student suspendiert, heißt es in der Dokumentation unter Berufung auf Daten der Universität.

          „Es spielt keine Rolle, was sie getrunken hat.“
          „Es spielt keine Rolle, was sie getrunken hat.“ : Bild: AP

          Auch in Harvard sieht die Statistik kaum besser aus: 135 Sexualdelikte wurden der Universität zwischen 2009 und 2013 gemeldet, nur zehn von ihnen führten „The Hunting Ground“ zufolge zu Suspendierungen. Der Fall von Kamilah Willingham gehört nicht dazu. Zwar wurde ihre Beschwerde von der Universität untersucht und Winston im September 2011 vorerst suspendiert – er legte ein Jahr später jedoch Revision gegen das Urteil ein. Die Kommission, in der auch Professoren der Universität saßen, stimmte abermals ab und gestattete ihm die Wiederaufnahme in die Harvard Law School. Willingham sei über die Entscheidung erst im Nachhinein über Facebook informiert worden, sagt sie.

          Eigentlich gilt „Ja heißt Ja“ statt „Nein heißt Nein“

          Von Anfang an habe sie „diesen Widerwillen gespürt, mir zu glauben“, sagt Willingham. Warum sie sich nicht gewehrt hätte, sei sie von der Kommission in ihrer Anhörung immer wieder gefragt worden, und wie viel Alkohol sie an diesem Abend getrunken habe.

          Dabei ist das aus strafrechtlicher Perspektive eigentlich irrelevant: Denn das amerikanische Sexualstrafrecht funktioniert nicht nach dem Prinzip „Nein heißt Nein“ – stattdessen gilt: „Ja heißt Ja“. „Alles, zu dem die betreffende Person nicht explizit zugestimmt hat, zählt als sexueller Übergriff“, sagt Holly Mosher, Anwältin aus New York, die vor Gericht Opfer von Sexualstraftaten vertritt.

          Andrea Pino (l.), Annie Clark (r.) und ein weiteres Vergewaltigungsopfer in „The Hunting Ground“.
          Andrea Pino (l.), Annie Clark (r.) und ein weiteres Vergewaltigungsopfer in „The Hunting Ground“. : Bild: CNN/The Hunting Ground

          Bewiesen werden müsse das Fehlen dieser Zustimmung aber „ohne begründeten Zweifel“. Und obwohl der Anteil an Falschanzeigen bei Sexualdelikten mehreren Studien zufolge nur zwischen zwei und acht Prozent liegt, reiche es vor Gericht dazu nur in den seltensten Fällen.

          Universitäten haben da mehr Spielraum, sie sind bei ihrer Entscheidung in solchen Fällen nicht an das Sexualstrafrecht gebunden. Für die Hochschulen kann jemand bereits für schuldig befunden werden, wenn die entsprechende Kommission die Schilderung der Anklage für glaubwürdiger erachtet als die der Verteidigung – rein theoretisch.

          Neun steht für „Aufschrei“

          „Meine Universität hat mich behandelt, als wäre ich unbedeutend und als wäre ich nichts. Ich hatte nicht viel zu verlieren“, sagt Willingham – also legte sie offiziell Beschwerde beim amerikanischen Bildungsministerium ein. Die Art, wie sie behandelt wurde, verstoße gegen „Title IX“, einen Gesetzesanhang, der Diskriminierung auf Geschlechterbasis an Bildungsinstitutionen verbietet.

          Title IX, auf deutsch etwa „Absatz neun“ – das ist in den Vereinigten Staaten inzwischen mehr als nur ein kleiner Gesetzeszusatz aus dem Jahr 1972. Die römischen Ziffern für die Zahl Neun sind zum Symbol geworden gegen sexuelle Gewalt an Universitäten, gegen das Schweigen der Administrationen, gegen die seit Jahren gängige Taktik des „unter-den-Teppich-Kehrens“. Title IX steht für „Aufschrei“.

          Denn Willingham ist nicht die einzige, die Beschwerde eingereicht hat. Zum 1. Mai 2014 ermittelte das Bildungsministerium nach eigenen Angaben bereits gegen 55 verschiedene Universitäten wegen Missachtung von Title IX nach gemeldeten Sexualdelikten. Inzwischen laufen sogar 257 Ermittlungen, berichtet die Fachzeitung „The Chronicle of Higher Education“ unter Berufung auf Daten des Bildungsministeriums.

          Der Umgang der Universitäten: Ein klarer Fall von Diskriminierung?

          Zu verdanken haben sie das wohl vor allem Annie Clark und Andrea Pino, die vor einigen Jahren den Präzedenzfall schafften: Sie legten als erste wegen des Verhaltens ihrer Universität nach den von ihnen gemeldeten Sexualstraftaten Beschwerde unter Berufung auf diesen Gesetzesanhang ein, weil sie sich in ihrem Recht auf Gleichberechtigung verletzt fühlten. Das gab es vorher so noch nicht: Unter Missachtung von Title IX verstand man bis dato etwas anderes – wenn Frauen zum Beispiel bei der Zulassung zur Hochschule wegen ihres Geschlechts diskriminiert wurden.

          Eine Studentin sitzt auf den Treppen der Universitätsbibliothek in Harvard.
          Eine Studentin sitzt auf den Treppen der Universitätsbibliothek in Harvard. : Bild: dpa

          Dabei ist für viele der „Überlebenden“, wie sich die Opfer von Vergewaltigungen in den Vereinigten Staaten oft nennen, die Art, wie sie von den zuständigen Hochschulstellen behandelt werden, ein klarer Fall von Diskriminierung. Für Kamilah Willingham war ausschlaggebend, wie sich 19 Professoren in einer öffentlichen Stellungnahme auf die Seite Winstons gestellt haben. „Das hatte einen Einfluss darauf, wie viele Sexualdelikte danach noch bei der Universität gemeldet wurden“, sagt sie. „Ich glaube, das ist eine klare Missachtung von Title IX.“ Das der Professoren habe „eine feindliche und unsichere Lernatmosphäre“ für Opfer von sexueller Gewalt geschaffen, sagt Willingham.

          Eine „Kultur von Vergewaltigung“

          Darüber hinaus sei das Verhalten der Universitäten eine Gefahr für Studentinnen: „Die Vergewaltiger vergewaltigen weiter, weil sie wissen, dass sie damit durchkommen.“ Das sei „Rape Culture“ – eine „Kultur von Vergewaltigung“, sagt sie. Es ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Sexualdelikten an amerikanischen Universitäten immer wieder fällt.

          Nach der Veröffentlichung von „The Hunting Ground“ im Februar 2015 waren die Universitäten gezwungen, gegen diese Kultur vorzugehen und härter durchzugreifen. Denn dass es zahlreiche Fälle von Vergewaltigung gibt, wissen jetzt alle. Dass die Universitäten das verschleiern wollen auch. Und das ist nicht gut für das Image.

          Auch Harvard war nach Kamilah Willinghams Beschwerde gezwungen zu handeln. Denn das Bildungsministerium entschied in dem Fall zu ihren Gunsten – und befand den Umgang der Universität mit gemeldeten Sexualstraftaten für rechtswidrig. Den Harvard-Professoren ist es inzwischen nicht mehr erlaubt, Exmatrikulationen, die von der Kommission bereits beschlossen wurden, wieder aufzuheben, berichtet Willingham.

          Ebenso hat die Universität nach eigenen Angaben inzwischen 50 Title IX-Koordinatoren eingestellt, die Studenten beraten und bei einer Beschwerde helfen sollen. „Die Ressourcen der Stelle für Prävention von sexuellen Übergriffen haben wir verdoppelt,“ sagt Tania deLuzurianga, Sprecherin von Harvard. Die Universität stehe „bei Initiativen zur Prävention und bei der Reaktion auf sexuelle Übergriffe an vorderster Front.“ Die Zahl der Fälle, die der Universität gemeldet werden, sei in den vergangenen Monaten gestiegen. „Darüber freuen wir uns,“ sagt deLuzurianga.

          Aber erst im Februar reichte eine Harvard-Studentin abermals Beschwerde beim Bildungsministerium wegen Missachtung von Title IX ein. Der Fall löste, wie die Studentenzeitung „The Harvard Crimson“ berichtete, eine neue Welle an Kritik aus. Auch Willingham, die inzwischen in Kalifornien lebt, sagt, dass sich das Klima an der Universität eigentlich kaum geändert habe: „Ich habe mit ein paar anderen Harvard-Studenten gesprochen, die ihre Fälle auch der Hochschule gemeldet haben. Obwohl sich die Richtlinien geändert haben, bleibt die Kultur dort wohl die gleiche.“

          Weitere Themen

          Papierkrise bereitet Buchbranche Sorgen

          Heute in Rhein-Main : Papierkrise bereitet Buchbranche Sorgen

          Die Universitäten sind wieder belebter: Die Goethe-Universität in Frankfurt kehrt beispielsweise zur Präsenzlehre zurück. Und die Buchmesse sorgt auch für Leben in der Stadt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          Topmeldungen

          Wollen eine Ampel-Koalition bilden: Annalena Baerbock, Olaf Scholz, Christian Lindner

          Rot-grün-gelbe Investitionen : Respekt, bitte auch für die Schuldenbremse

          Natürlich sollte der Bund in den Klimaschutz investieren. Doch SPD, Grüne und FDP müssen das Grundgesetz achten. Einen verfassungswidrigen Haushalt vorzulegen, wäre ein schlechtes Aufbruchssignal.
          Der Rückbau schreitet unaufhaltsam voran: Sprengung der Kühltürme des Atomkraftwerks Philippsburg.

          Energiewende : Die Zweifel am Atomausstieg wachsen

          Ist der Klimawandel riskanter als die Kernkraft? Ein Mitglied der Kommission zum Atomausstieg hat jetzt Zweifel an der Entscheidung von damals. Doch keine der möglichen Regierungsparteien möchte den Ausstieg rückgängig machen.
          Ursula von der Leyen (links), EU-Kommissionspräsidentin, steht am 25. Juli 2019 in Warschau neben Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident von Polen.

          Debatte im EU-Parlament : Morawiecki wirft EU „Erpressung“ vor

          Vor dem Europaparlament wirft Polens Ministerpräsident Morawiecki der EU im Streit um die Rechtsstaatlichkeit in Polen „Erpressung“ vor. Kommissionspräsidentin von der Leyen hat Warschau zuvor schwere Sanktionen angedroht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.