https://www.faz.net/-gum-97v9j

Neuer Schneesturm an Ostküste : Mehr als 2500 Flüge in den Vereinigten Staaten gestrichen

  • Aktualisiert am

Anwohner schippen auf der Mills Street Schnee. An der Ostküste der Vereinigten Staaten ist es bereits der zweite Wintersturm in weniger als einer Woche. Bild: dpa

Zum zweiten Mal in weniger als einer Woche wütet ein Schneesturm an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Tausende Flüge mussten gestrichen werden. Auch der Auto- und Zugverkehr ist stark eingeschränkt.

          Der zweite Wintersturm in weniger als einer Woche hat die Ostküste der Vereinigten Staaten fest in den Griff genommen. Zehntausende Reisende saßen fest: Wegen schwerer Schneefälle wurden am Mittwoch mehr als 2500 Flüge in der Region gestrichen, wie der Flugbeobachtungsdienst FlightAware mitteilte. Betroffen waren unter anderem die Airports in New York, Philadelphia und Boston.

          Allein am New Yorker Großflughafen John F. Kennedy wurden diesen Angaben zufolge rund 550 Flüge gestrichen – dies waren 42 Prozent der vorgesehenen Verbindungen. An den nahe gelegenen Flughäfen La Guardia und Newark fielen mehr als 700 Flüge aus. Die für diese drei Flughäfen zuständige Behörde Port Authority erklärte, jeder Flughafen halte vorsorglich Klappbetten, Decken sowie Windeln und Milch für Babys bereit. In Boston und Philadelphia wurden fast 20 Prozent der Flüge abgesagt.

          Auch zahlreiche Bahnverbindungen zwischen der Hauptstadt Washington und Boston wurden gestrichen. Heftige Windböen und dichter Nebel machten am Mittwochabend (Ortszeit) auch den Autoverkehr in der Region New York nahezu unmöglich. Die Schneefälle in der Region hatten die Voraussagen der Meteorologen übertroffen: In Teilen New Yorks fielen 30 Zentimeter Schnee, in nahe gelegenen ländlichen Regionen Maß der Nationale Wetterdienst bis zu einem halben Meter.

          Am Freitag waren an der Ostküste der Vereinigten Staaten fünf Menschen von umstürzenden Bäumen oder abgerissenen Ästen erschlagen worden, als der Wintersturm „Riley“ große Teile der Region mit Schnee- und Regenfällen sowie starken Windböen überzog. Mehr als 3000 Flüge wurden vorige Woche wegen „Riley“ gestrichen.

          Weitere Themen

          See-Roller statt E-Roller

          Krimineller Trend in Marseille : See-Roller statt E-Roller

          Elektro-Roller sind nicht jedermanns Liebling: Jan Böhmermann witzelte kürzlich, man solle die Dinger einfach in die Spree werfen. In Marseille ist das längst kein Witz mehr – Jugendliche versenken dort seit Wochen Roller im Meer.

          Blut für die Dämonen Video-Seite öffnen

          Brutale Hahnenkämpfe : Blut für die Dämonen

          Auf der indonesischen Ferieninsel Bali hält sich unter dem Deckmantel der Religion ein barbarischer Brauch. Tierschutzorganisationen sind alarmiert – für die Männer kann es der Bankrott bedeuten.

          Ihm sei es nicht um Sex gegangen

          Mörder von Sophia L. : Ihm sei es nicht um Sex gegangen

          Seit Dienstag muss sich der mutmaßliche Mörder der Studentin Sophia L. vor dem Landgericht Bayreuth verantworten. Vor über einem Jahr hatte er die 28-Jährige in seinem Fahrzeug getötet. Sein Motiv für die Tat bleibt unklar.

          Topmeldungen

          Angriff auf Eritreer : Opfer wegen der Hautfarbe

          Der Schütze von Wächtersbach handelte aus rassistischen Motiven. Der niedergeschossene Eritreer war laut den Ermittlern ein Zufallsopfer. Ein Abschiedsbrief liefert ein weiteres Detail zur Tat.
          Blick ins Zwischenlager in Gorleben (Bild aus 2011)

          Atommüll-Entsorgung : So arbeitet Deutschlands erster Staatsfonds

          Wie kann man heute 24,1 Milliarden Euro anlegen? Die Antwort muss die Stiftung geben, die zur Finanzierung der Atommüll-Entsorgung gegründet wurde. Jetzt soll erstmals ein Gewinn zu Buche stehen.
          Außenminister: Jean-Yves Le Drian (links) und Heiko Maas (rechts)

          Regierungsbeschluss : Berlin will vorerst keine Schiffe an den Golf schicken

          Außenminister Heiko Maas will sich der Strategie Amerikas nicht anschließen. Da ist er sich mit seinem englischen und französischen Amtskollegen einig. Stattdessen sieht er die Anrainer in der Pflicht.
          Winfried – Markus, Markus – Winfried: Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern, Kretschmann und Söder, in Meersburg

          FAZ Plus Artikel: Bayern und Baden-Württemberg : Auf der Südschiene

          Markus Söder und Winfried Kretschmann bemühen sich um Nähe zueinander. Der eine will umweltfreundlicher wirken, der andere ein wenig konservativer. Und beide sind sich einig, dass Deutschland einen starken Süden braucht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.